Statt Dubrovnik: Kotor, der montenegrinische Fjord, den die UNESCO vor dem Tourismus schützte
Venezianische Mauern, die zur Festung hinaufsteigen, ein von Bergen umgebener Fjord und romanische Kirchen. Das schönste Montenegro, ohne die Kreuzfahrten.
Foto: Diego Delso (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons
Dubrovnik ist zum Poster-Kind des Overtourism geworden: Die Kreuzfahrtschiffe entladen täglich Tausende Menschen in einer ummauerten Stadt, die so groß ist wie ein Viertel, die Preise sind explodiert und die Atmosphäre gleicht der eines mittelalterlichen Themenparks. Wenn Sie dieselbe Schönheit suchen – venezianische Mauern, kristallklares Wasser, weißen Stein – ohne diesen Druck, überqueren Sie die montenegrinische Grenze.
Kotor liegt am Ende der Bocche di Cattaro, dem einzigen Fjord des Mittelmeers: ein Meeresarm, der sich zwischen Berge von fast zweitausend Metern schiebt und eine Landschaft schafft, die an Norwegen erinnert, aber mit dem Klima und den Farben der Adria. Die Altstadt ist von Mauern geschützt, die über einen Kilometer bis zur Festung Sveti Ivan auf 260 Meter Höhe hinaufziehen: Der Aufstieg ist anstrengend, aber der Ausblick von oben ist unvergesslich.
Das historische Zentrum ist ein Netz aus kleinen Plätzen, romanischen Kirchen und venezianischen Palästen, die Jahrhunderte der Herrschaft der Serenissima erzählen. Die Kathedrale San Trifone mit ihren zwei asymmetrischen Türmen bewahrt Reliquien und Fresken, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen. Die Piazza d'Armi – das Herz der Stadt – ist ein intimer Raum, in dem die Cafés ihre Tische im Freien aufstellen und die Abendatmosphäre die eines Wohnzimmers ist.
Die Bocche di Cattaro bieten außergewöhnliche Ausflüge: die kleine Insel Gospa od Škrpjela (Unsere Liebe Frau vom Fels), die von den Seeleuten von Perast künstlich Stein auf Stein errichtet wurde; das Dorf Perast selbst mit seinen barocken Palästen am Wasser; Tivat mit dem Yachthafen Porto Montenegro, der eine Marinebasis in einen eleganten Hafen verwandelt hat.
In Kotor zu essen ist ein balkanisch-mediterranes Vergnügen: Ćevapi, Fisch vom Grill, Shopska-Salat, schwarzes Risotto mit Tintenfisch. Die Preise entsprechen noch denen Montenegros: ein komplettes Mittagessen mit Wein für zehn bis fünfzehn Euro. Das Nikšićko-Bier kostet einen Euro an der Theke.
Kotor erreicht man mit dem Bus von Dubrovnik in zwei Stunden (die Grenze wird schnell passiert), vom Flughafen Tivat in zwanzig Minuten, von Podgorica in zwei Stunden über einen spektakulären Gebirgspass. Für EU-Bürger benötigt Montenegro kein Visum.
Achtung: Auch Kotor entdeckt gerade den Kreuzfahrttourismus. Fahren Sie in der Nebensaison (April–Mai oder September–Oktober) oder am späten Nachmittag, wenn die Schiffe wieder abgelegt haben und die Stadt zu ihren Bewohnern zurückkehrt.
Praktische Reiseführer für Todi
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Statt Dubrovnik?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Statt Dubrovnik è affollata?
Statt Dubrovnik è una meta poco affollata rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Statt Dubrovnik?
Statt Dubrovnik si trova in Kotor, Montenegro.
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