Valbona: das Albanien der Berge, jenseits der Strände
Alle strömen an die albanische Küste. Das Landesinnere aus Gletschertälern und Steindörfern bleibt leer und spektakulär.
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Albanien ist als Badeziel geradezu explodiert, mit den Stränden der ionischen Riviera, die inzwischen jeden Sommer regelrecht gestürmt werden. Doch seine authentischste Seele liegt nicht an der Küste: Sie lebt oben, zwischen den Gipfeln der Albanischen Alpen, jener Kette, die viele unter dem beschwörenden Namen Verfluchte Berge (Bjeshkët e Nemuna) kennen. Hier, im entlegenen Norden des Landes, findet der langsame Reisende noch ein Albanien fern der Kreisläufe.
Das Valbona-Tal
Das Valbona-Tal, Herz des gleichnamigen Nationalparks, ist der ideale Ausgangspunkt. Der eindrucksvollste Weg, es zu erreichen, ist schon eine Reise in der Reise: Von der Stadt Shkodra fährt man zum Becken von Koman hinauf und überquert den See mit der Fähre, gleitet stundenlang zwischen senkrecht ins Wasser abfallenden Felswänden, wo sich die Berge wie in einem Fjord schließen. Von dort geht es auf der Straße ins Tal weiter. Denk daran, dass die Fähre nur in der warmen Jahreszeit verkehrt, ungefähr von April bis November.
Eine ländliche Welt
Einmal angekommen, gibt die Natur den Rhythmus vor. Dolomitische Gipfel erheben sich über Wiesen und Wäldern, klare Bäche fließen zwischen den Steinen, und in den Dörfern begegnen einem noch die kulla, die traditionellen Wohntürme aus grauem Stein mit Holzdach. Die Gastfreundschaft ist echt, aus familiengeführten Gästehäusern gemacht, in denen man isst, was das Tal hervorbringt. Es ist eine ländliche Welt, die anderswo verschwunden ist und die hier widersteht, respektvoll zu behandeln.
Der Trek nach Theth
Das beliebteste Erlebnis ist der Trek, der Valbona mit Theth verbindet, einer der schönsten Wege Europas. Der Pfad überquert den Valbona-Pass auf rund 1.800 Metern und verlangt sieben bis zehn Stunden Gehzeit und ordentliche Kondition, um die steilsten Abschnitte zu bewältigen. In Theth warten die historische Dorfkirche, die Wasserfälle und das berühmte Blaue Auge, eine Quelle mit kristallklarem Wasser. Noch gehen relativ wenige diesen Trek, doch der Ruhm wächst schnell.
Wann hingehen
Der richtige Zeitpunkt, um dem Gedränge von Juli und August zu entgehen, ist der späte Frühling oder der frühe Herbst: Zwischen Juni und September kommt der Großteil der Wanderer, während Mai-Juni und September-Oktober ruhigere Wege und besseres Licht schenken. Geht in Ruhe, und bevor daraus die nächste Titelseite aller wird.
Anreise
Die klassische Route führt über die Fähre auf dem Koman-See: Von Shkodra erreicht man mit dem Kleinbus die Anlegestelle Koman, überquert den See bis Fierza und fährt von dort mit dem Minibus weiter nach Bajram Curri und ins Valbona-Tal. Alternativ kommt man auf dem Landweg von Kukes herauf. Von Tirana, dem internationalen Referenzflughafen, dauert die Reise mehrere Stunden über Shkodra; es empfiehlt sich, sich vorab über die Fährzeiten zu informieren und in den Sommermonaten zu reservieren.
Praktische Guides für Alba
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Valbona?
Il periodo consigliato è Juni, Juli, August e September, quando è meno affollata.
Valbona è affollata?
Valbona è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Valbona?
Valbona si trova in Valbona-Tal, Albanien.
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Anfahrt
- 🚆 Nächster Bahnhof: Bajza ~42 km Luftlinie
- ✈️ Nächster Flughafen: Aerodrom Berane IVG ~45 km Luftlinie
Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.