Die Sacra di San Michele: Aufstieg über den Scalone dei Morti über dem Susatal
Auf dem Monte Pirchiriano erreicht man die Sacra di San Michele über den Scalone dei Morti: jahrtausendealte Abtei und Wahrzeichen des Piemonts, im Susatal.
Foto: Elio Pallard (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons
Wenige Kilometer von Turin entfernt wird das Susatal fast immer im Vorbeifahren durchquert: Autobahn, Züge, Staus in Richtung Alpenpässe und Skipisten. Fast niemand hebt den Blick zu dem Felsen, der das Tal beherrscht. Und doch klammert sich dort oben, auf dem Monte Pirchiriano, über der Ortschaft Sant'Ambrogio di Torino, eine der ältesten und faszinierendsten Abteien Norditaliens an den Stein: die Sacra di San Michele.
Geschichte der Abtei
Der Komplex wurde zwischen Ende des 10. und Anfang des 11. Jahrhunderts gegründet und wuchs in den folgenden Jahrhunderten zu einem der berühmtesten Benediktinerklöster des Alpenbogens heran. Er ist dem Erzengel Michael geweiht und seit 1994 offiziell Wahrzeichen der Region Piemont. Seine an den Abgrund geklammerte Silhouette hat die Vorstellungswelt vieler Geschichten inspiriert: darunter wird sie oft als eine der Anregungen hinter Umberto Ecos "Der Name der Rose" erwähnt.
Der Scalone dei Morti
Der intensivste Moment des Besuchs ist der Aufstieg. Vom Eingang geht man den Scalone dei Morti hinauf, eine steile Treppe, die ihren Namen von den in die Wände gehauenen Nischen hat, in denen einst Überreste von Mönchen ruhten. Die von Schritten abgetretenen Steinstufen führen bis zum Portale dello Zodiaco, einem Meisterwerk romanischer Skulptur des 12. Jahrhunderts, bevor man die Abteikirche erreicht, die über dem Abgrund liegt. Von hier schweift der Blick durch das ganze Tal, bis zur Ebene.
Im Vergleich zu den großen piemontesischen Zielen bleibt die Sacra überraschend ruhig: Man erreicht sie mit einem kurzen Aufstieg zu Fuß oder mit dem Auto, und selbst an Wochenenden findet man sich selten im Gedränge wieder. Für Wanderer erlauben Wege wie die Via Francigena und die Pfade von Sant'Ambrogio oder Chiusa, sie sich Schritt für Schritt zu erarbeiten, das Auto im Tal zurücklassend.
Wann hingehen
Die besten Monate sind der Frühling und der frühe Herbst, wenn das Licht klar ist und die Hitze nicht beißt: Prüft immer die Öffnungszeiten, die je nach Saison variieren. Steigt in Ruhe hinauf, in Stille. Die Sacra besichtigt man nicht: Man erobert sie, Stufe für Stufe.
Verwandte Reiseführer: Piemonte nascosto: borghi fuori dai circuiti tra valli occitane e Monferrato · Alternative al Lago di Como: i laghi del Nord Italia romantici e tranquilli · Ponte di Ognissanti: borghi, foliage e terme senza turisti.
Anreise
Die Sacra di San Michele beherrscht das untere Susatal und ist mit dem Auto von Turin aus über die A32 Richtung Fréjus zu erreichen, mit Ausfahrt bei Avigliana und Beschilderung zur Sacra bis zum Parkplatz Croce Nera, von dem einige Minuten zu Fuß zur Abtei führen. Mit dem Zug ist Sant'Ambrogio di Torino der nächstgelegene Bahnhof, von dem ein Saumpfad in etwa anderthalb Stunden zur Abtei hinaufführt. Der wichtige Flughafen ist Torino-Caselle. An Wochenenden gilt auf der Zufahrtsstraße einspurige Verkehrsführung.
Praktische Reiseführer für Como
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Die Sacra di San Michele?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Die Sacra di San Michele è affollata?
Die Sacra di San Michele è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Die Sacra di San Michele?
Die Sacra di San Michele si trova in Sant'Ambrogio di Torino, Piemont, Italien.
Weitere Alternativen zu Mont-Saint-Michel
Guide selezionate dalla nostra redazione, tutte alternative alla stessa meta affollata:
Anfahrt
- 🚆 Nächster Bahnhof: Sant'Ambrogio ~2 km Luftlinie
- ✈️ Nächster Flughafen: Aeroporto di Torino TRN ~27 km Luftlinie
Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.