Was man in Livorno in 2 Tagen sehen sollte: Medici-Kanäle, frischer Fisch und unbekannte Viertel
Entdecken Sie, was man in Livorno in 2 Tagen sehen sollte: Venezia Nuova, Terrazza Mascagni, Fortezza Vecchia, den Zentralmarkt und die Strände der toskanischen Küste.
Foto: Luca Aless (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons
Warum Livorno in 2 Tagen besuchen
Livorno ist die untoskanischste Stadt der Toskana – und gerade deshalb die überraschendste. Als Freihafen der Medici gegründet, hat sie eine kosmopolitische, multikulturelle und respektlose Seele, die man weder in Florenz noch in Siena findet. Die Kanäle der Venezia Nuova, die Terrazza Mascagni am Meer, der frischeste Fisch der Küste und eine authentische, volksnahe Energie machen sie zu einem perfekten Undertourism-Ziel. Zwei Tage genügen, um sich in sie zu verlieben.
Tag 1: der Hafen, die Kanäle und das Zentrum
Vormittag - Fortezza Vecchia und Medici-Hafen
Beginnen Sie an der Fortezza Vecchia, der majestätischen Meeresfestung, die von den Medici im 16. Jahrhundert auf den Fundamenten eines pisanischen Turms errichtet wurde. Der Eintritt ist frei, und die Mauern bieten einen 360-Grad-Blick auf den Hafen und die Stadt. Ein Ort, den nur wenige Touristen aufsuchen.
Spazieren Sie entlang der Fossi Medicei, der schiffbaren Kanäle, die das Viertel Venezia Nuova umschließen. Dieses Netz aus Kanälen, Brücken und Lagerhäusern des 18. Jahrhunderts erinnert tatsächlich an ein kleines, proletarisches Venedig. Mit dem Boot (die Rundfahrten starten an der Piazza della Repubblica) entdeckt man einzigartige Perspektiven.
Nachmittag - Zentralmarkt und Venezia Nuova
Der Mercato Centrale von Livorno ist die größte überdachte Markthalle Europas nach der von Budapest. Drei Etagen mit Ständen für Fisch, Obst, Käse und der berühmte Cacciucco, den man in der oberen Etage sofort essen kann. Die Atmosphäre ist laut, bunt und absolut authentisch.
Erkunden Sie nach dem Mittagessen die Venezia Nuova zu Fuß: Via Borra mit ihren Palästen des 18. Jahrhunderts, die Kirche Santa Caterina mit der weithin sichtbaren Kuppel und die Handwerksläden entlang der Kanäle. Halten Sie nach den Wandmalereien des Viertels Ausschau: lokale Künstler haben einige Wände in Freiluftgalerien verwandelt.
Abend
Dinieren Sie mit Cacciucco alla livornese (Fischsuppe mit mindestens fünf Fischsorten), begleitet von Scheiben Knoblauchbrot. Die Restaurants an den Scali der Venezia Nuova servieren den frischesten Fisch der Stadt. Nach dem Abendessen ein Spaziergang an der Uferpromenade bis zur Terrazza Mascagni.
Tag 2: Uferpromenade, Strände und versteckte Perlen
Vormittag - Terrazza Mascagni und Uferpromenade
Die Terrazza Mascagni ist ein Aussichtspunkt mit schwarz-weißem Schachbrettmuster am Tyrrhenischen Meer, dem Livorneser Komponisten Pietro Mascagni gewidmet. Bei Sonnenaufgang oder -untergang ist das Lichtspiel hypnotisch. Von hier führt die Uferpromenade nach Süden, vorbei an Jugendstilvillen und historischen Badeanstalten.
Halten Sie am Aquarium von Livorno, klein aber gut gemacht, mit Becken für die Mittelmeerfauna. Oder fahren Sie weiter zu den Bagni Pancaldi Acquaviva, der ältesten Badeanstalt der Stadt (1846), die noch immer auf Pfahlbauten in Betrieb ist.
Nachmittag - Calafuria und Strände
Fahren Sie an der Felsenküste weiter südlich bis Calafuria, wo Sandsteinklippen steil ins Meer abfallen und versteckte Buchten bilden. Il Romito ist ein wilder Küstenabschnitt mit einigen der schönsten Meereszugänge der Toskana. Das Wasser ist kristallklar und die Mittelmeervegetation reicht bis an die Felsen.
Wer Sand bevorzugt, findet in Quercianella, wenige Kilometer weiter südlich, ruhige Strandbäder und ein Fischerdorf mit Restaurants mit Meerblick.
Versteckte Perlen
Auf dem Rückweg ins Zentrum suchen Sie den Cisternino di Pian di Rota, eine alte achteckige Zisterne des leopoldinischen Wasserleitungssystems, die in einen Ausstellungsraum verwandelt wurde: faszinierende Industriearchitektur, fast unbekannt. Im Viertel Guglia ist der Cimitero degli Inglesi ein romantischer Garten mit Gräbern britischer Kaufleute des 18. Jahrhunderts, eingehüllt in Vegetation.
Abend
Beschließen Sie den Tag mit einem Ponce alla livornese (Kaffee, Rum und Zitronenschale) in einer der historischen Bars des Zentrums. Das perfekte Schlussritual, um sich von einer Stadt zu verabschieden, die man so nicht erwartet hatte.
Praktische Tipps
- **Wann hinfahren:** Mai–Juni und September für das Meer; das Zentrum ist das ganze Jahr über reizvoll
- **Anreise:** Zug von Florenz (1h20) oder Pisa (15 Min.); Kreuzfahrt- und Fährhafen
- **Fortbewegung:** Zentrum zu Fuß; Bus oder Auto für die Strände im Süden
- **Mercato Centrale:** täglich außer sonntags geöffnet, am besten vormittags
- **Cacciucco:** nur in Restaurants bestellen, die ihn frisch zubereiten (nicht täglich)
- **Ponce:** an der Theke bestellen, nicht am Tisch, um das Ritual wie die Livorneser zu erleben
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Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Was man in Livorno in 2 Tagen sehen sollte?
Il periodo consigliato è Juni, Juli e September, quando è meno affollata.
Dove si trova Was man in Livorno in 2 Tagen sehen sollte?
Was man in Livorno in 2 Tagen sehen sollte si trova in Livorno, Toskana, Italien.