Geheime Basilikata: 10 Orte, die nicht Matera sind
Die kleinere Region scheint sich fast ganz auf Matera zu konzentrieren. Doch die Basilikata hat tyrrhenische Küsten, Berge, arbereshë-Ortschaften, das Land, in dem „Christus kam nur bis Eboli“ spielt, und die Kleinen Lukanischen Dolomiten. Hier die Orte.
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Die Basilikata ist Italiens zweitgeringst bevölkerte Region. Einst von Carlo Levi in „Christus kam nur bis Eboli“ als „Niemandsland“ beschrieben, gehört sie heute dank Matera zu den meistbesuchten Regionen Italiens. Doch Matera macht nur fünf Prozent der Basilikata aus. Der Rest ist fast vollständig zu entdecken.
1. Maratea und die tyrrhenische Küste
Dreißig Kilometer steile Küste, überragt vom Christo Redentore von Maratea (22 Meter hohe Statue, nach jener in Rio die zweithöchste ihrer Art). Buchten wie Cala Ficarra und Cala Jannita sind nur per Boot oder zu Fuß erreichbar. Die Altstadt von Maratea ist mittelalterlich und still.
Maratea: die geheime Küste der Basilikata →
2. Aliano und die Orte Carlo Levis
Aliano, mitten in den lukanischen Erosionsformen (Calanchi), ist die Ortschaft, die Carlo Levi in „Christus kam nur bis Eboli“ beschrieb. Museumshaus, Piazza des Konfinos, Friedhof. Die Calanchi (Kämme aus Ton) umgeben das Dorf wie eine Mondlandschaft.
3. Der Vulture und die Seen von Monticchio
Der Vulture, ein erloschener Vulkan im Norden der Basilikata, birgt zwei Vulkanseen (die Laghi di Monticchio) und die in die Felswand eingelassene Abtei San Michele di Monticchio. Weingebiet des Aglianico del Vulture. Rionero und Melfi (mit seiner normannisch-staufischen Burg) sind die beiden Hauptorte.
4. Die Kleinen Lukanischen Dolomiten und der Volo dell’Angelo
Pietrapertosa und Castelmezzano, zwei zwischen den „Kleinen Lukanischen Dolomiten“ (spektakuläre Felsformationen) auf Felsen thronende Ortschaften, sind durch den Volo dell’Angelo verbunden: einem zwei Kilometer langen Seil, an dem man mit 120 km/h die Vertikale hinabgleitet. Doch beide Ortschaften sind auch zu Fuß eine Offenbarung.
5. Craco, das Geisterdorf
Craco, in den 1960er- und 1970er-Jahren wegen Hangrutschen evakuiert, ist heute das meistfotografierte „Geisterdorf“ Italiens. Führungen durch die verfallene Siedlung. Filmset zahlreicher Produktionen (007, Die Passion Christi). Eine Stunde von Matera entfernt.
6. Der Nationalpark Pollino, lukanische Seite
Der Pollino liegt zur Hälfte in der Basilikata. Arbereshë-Ortschaften wie San Costantino Albanese und San Paolo Albanese haben eigene Sprache und griechisch-katholische Riten. Der Monte Serra Dolcedorme (2.267 m) ist nach dem Ätna der höchste Gipfel Süditaliens. Trekking, Pino Loricato.
7. Venosa und Horaz
Venosa, Geburtsort des Dichters Horaz, besitzt eine aragonesische Burg, die Abtei der SS. Trinità mit der Chiesa Vecchia und der Incompiuta (einer im 11. Jahrhundert begonnenen und nie vollendeten Kirche, romantisch in ihrer Unvollständigkeit). Eines der „schönsten Dörfer Italiens“.
8. Metaponto und das lukanische Großgriechenland
Das heutige Metaponto ist eine moderne Stadt, doch der archäologische Park mit dem Tempel der Tavole Palatine (15 dorische Säulen aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. inmitten der Felder) ist eine der besterhaltenen magno-griechischen Stätten. Weniger bekannt als Paestum, ebenso poetisch.
9. Die Ionische Küste: Metaponto Lido und Nova Siri
Die lukanische Ionische Küste (35 km) gehört zu den wenigen Küsten Italiens mit weißem Sand und einem kilometerweit flachen Meer. Marina di Pisticci, Marina di Ginosa (an der Grenze zu Apulien), Nova Siri. Weniger überfüllt als Apulien, mit erschwinglichen Preisen.
10. Potenza und die bergige Basilikata
Potenza gehört zu den am wenigsten besuchten Provinzhauptstädten Italiens (auf 819 Metern die höchste des Südens). Die Ponte Musmeci von Sergio Musmeci ist ein Ingenieurmeisterwerk des 20. Jahrhunderts. In der Umgebung: Melfi mit seiner Burg, Rionero in Vulture und die Aglianico-Hügel.
Wann fahren?
April bis Juni und September bis Mitte Oktober. Im Sommer: ausgezeichnete ionische Küste, heißes Landesinnere. Im Winter: Schnee im Pollino, stille Ortschaften.
Wie plane ich die Reise?
Eine Woche ermöglicht: Matera plus Craco plus Calanchi plus Metaponto (Osten) oder Vulture plus Kleine Dolomiten plus Aliano (Zentrum) oder Pollino plus Maratea plus tyrrhenische Küste (Süden).
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Geheime Basilikata?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Geheime Basilikata è affollata?
Geheime Basilikata è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Geheime Basilikata?
Geheime Basilikata si trova in Basilikata, Italien.
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