Maratea, Potenza, Italien

Maratea, der Christus und das Meer: die geheime Küste der Basilikata

Der einzige Zugang der Basilikata zum Tyrrhenischen Meer: zweiunddreißig Kilometer felsige Küste, an den Berg geklammerte Dörfer und ein Christus, der von oben den Golf bewacht.

Foto di Maratea, Potenza, Italien — Maratea, der Christus und das Meer: die geheime Küste der Basilikata

Foto: Luke18389 (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons

Die Basilikata hat zweiundsiebzig Kilometer ionische Küste und lediglich zweiunddreißig Kilometer tyrrhenische Küste. Alle diese tyrrhenischen Kilometer gehören zu Maratea und zählen zu den schönsten und am wenigsten besuchten Italiens. Die Küste ist kein durchgehender Strand, sondern eine Abfolge felsiger Buchten, Miniaturfjorde und nur vom Meer oder über steile Pfade erreichbarer Buchten. Über allem trägt der Berg San Biagio auf 1600 Metern eine Statue des Christus Redemptor – eine kleinere und weniger bekannte Fassung jener von Rio, 1965 eingeweiht –, die von jedem Punkt des Golfs aus zu sehen ist.

Der alte Ortskern und seine elf Kirchen

Der historische Kern von Maratea Alta – nicht zu verwechseln mit Marina di Maratea an der Küste – ist ein mittelalterliches Dorf mit dreitausend Einwohnern, auf einem Hügel dreihundert Meter über dem Meer thronend. Man zählt hier elf Kirchen für weniger als zweitausend Seelen: eine auf je hundertfünfzig Menschen. Die Kirche Santa Maria Maggiore und der Bischofspalast dominieren den Hauptplatz. Jede Gasse hat ihre Votivnische, jede Ecke ihre eigene Aussicht aufs Meer.

Die steil abfallende Küste am Tyrrhenischen Meer

Von Maratea bis zum Ortsteil Acquafredda folgt die Provinzstraße der Küste mit atemberaubenden Serpentinen. Die schönsten Buchten – Cala Jannita, Cala Castrocucco, der Strand von Fiumicello – haben keine bequemen Parkplätze und sind nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar. Die Boote der einheimischen Fischer bieten im Sommer Ausflüge für zwanzig bis dreißig Euro pro Person. Das Meer ist sauber, selbst im August in den schattigen Buchten kühl, und außerhalb von Juli und August fast menschenleer.

Wann hinfahren und was essen

Maratea zeigt sich von Mai bis Juni und im September-Oktober von seiner besten Seite, wenn die Wärme zum Schwimmen ideal ist und der Massentourismus fernbleibt. Die lokale Küche verbindet tyrrhenische und lukanische Traditionen: Schwertfisch alla ghiotta, marinierte Sardellen, lukanische Fusilli mit Hammelragout. In den Restaurants am Hafen isst man für zwanzig bis fünfundzwanzig Euro ein komplettes Menü mit lokalem Wein. Der Bahnhof von Maratea liegt an der Strecke Neapel–Reggio Calabria: drei Stunden von Neapel, fünf von Rom.

Praktische Informationen

Qual è il periodo migliore per visitare Maratea?

Il periodo consigliato è Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.

Maratea è affollata?

Maratea è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.

Dove si trova Maratea?

Maratea si trova in Maratea, Potenza, Italien.

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Adatto a: Maggio Giugno Settembre Ottobre

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