Civita di Maratea: das alte Herz über dem Meer der Basilikata
Civita di Maratea, ein Dorf aus Gassen und Kirchen hoch über dem Meer, schenkt die tyrrhenische Küste der Basilikata ohne das Gedränge der Strände.
Foto: Σπάρτακος (CC BY-SA 3.0) — Wikimedia Commons
Maratea kennen viele wegen der Christus-Erlöser-Statue, die über dem Golf thront, doch fast alle fahren nur mit dem Auto hindurch, unterwegs zu den kleinen Buchten. Nur wenige steigen bis zur Civita hinauf, dem historischen Kern, der sich an die Flanke des Monte San Biagio klammert. Hier bleiben die Autos draußen, und man geht zu Fuß: steinerne Treppen, Bögen, unvermutete Plätzchen, wo das einzige Geräusch die Schritte eines Passanten und ein schlagender Fensterladen sind.
Das Dorf ist ein Geflecht aus Gassen, die sich hin und wieder zu einer natürlichen Terrasse über dem Tyrrhenischen Meer öffnen. Man erzählt sich von zahlreichen Kirchen, einem Zeichen alter Frömmigkeit, doch mehr als die Zählung zählt die Atmosphäre: abgenutzte Portale, Katzen in der Sonne, aufgehängte Wäsche, ein paar Läden, die mit flexiblen Öffnungszeiten aufsperren. Das Licht des frühen Morgens auf dem hellen Stein und das Blau des Meeres darunter genügen, um den Aufstieg zu rechtfertigen. Gegen Abend kühlt die Luft ab, und die Tische füllen sich mit Stimmen der Einheimischen mehr als mit Touristen.
Der richtige Weg, das Dorf zu erleben, ist der langsame. Lasst das Auto unten stehen, nehmt euch zwei Stunden ohne Ziel, haltet inne, um auf einem kleinen Platz etwas zu trinken, und sprecht mit den Menschen, die hier leben: In Maratea ist das Dorf noch bewohnt, kein Freilichtmuseum. Esst dort, wo die Einheimischen essen, kauft in den Dorfläden ein, respektiert die Stille der Gassen, die für manche einfach ein Zuhause sind.
Die Civita zeigt sich außerhalb der Hochsaison von ihrer besten Seite, wenn sich die Küste leert und das Dorf wieder seinen eigenen Rhythmus atmet. Sie ist die diskrete Alternative zu einem Urlaub nur am Strand: dasselbe Meer, dieselbe überraschende Basilikata, aber von oben und von innen erlebt, einen Schritt nach dem anderen.
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Anreise
Civita ist der historische Altstadtkern von Maratea am Tyrrhenischen Meer. Mit dem Auto erreicht man sie über die Autobahn A2, Ausfahrt Lagonegro Nord-Maratea, und weiter entlang der Staatsstraße 585 bis nach Maratea Centro. Das Dorf ist über den Bahnhof Maratea an der tyrrhenischen Strecke Napoli–Reggio Calabria angebunden; die nächstgelegenen Flughäfen sind Neapel-Capodichino und Lamezia Terme.
Praktische Reiseführer
- Come arrivare a Maratea: guida pratica ai trasporti
- Maratea in due giorni: il Cristo, le calette e il borgo delle quarantaquattro chiese
- Dove dormire a Maratea: notti tra il borgo antico e le cale segrete della Basilicata tirrenica
- Dove mangiare a Maratea: la cucina dove il mare incontra la montagna
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Civita di Maratea?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Civita di Maratea è affollata?
Civita di Maratea è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Civita di Maratea?
Civita di Maratea si trova in Maratea, Basilikata, Italien.
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Abitanti ai censimenti (fonte ISTAT, serie storica via Wikipedia).
Anfahrt
- 🚆 Nächster Bahnhof: Maratea ~0 km Luftlinie
- ✈️ Nächster Flughafen: Aeroporto di Salerno - Costa d'Amalfi QSR ~97 km Luftlinie
Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.