Was man in Potenza in 2 Tagen sehen sollte: eine Route zwischen Bergen, Dörfern und der geheimen Basilikata
Wegweiser für 2 Tage in Potenza: von der Altstadt zu den Panoramarolltreppen, von den lukanischen Dörfern zu den Lukanischen Dolomiten mit praktischen Tipps.
Warum Potenza 2 Tage verdient
Potenza ist die höchstgelegene Regionalhauptstadt Italiens (819 m ü. M.), eine vertikale Stadt, die sich auf einen Apennin-Kamm klammert und unerwartete Panoramen sowie den Zugang zur authentischsten Basilikata bietet. Die Region der Sassi von Matera hat viel mehr zu bieten, und Potenza ist ihr geografisches und kulturelles Zentrum.
Tag 1: Die Altstadt und die vertikale Stadt
Vormittag: Via Pretoria und das Zentrum
Beginnen Sie an der Via Pretoria, der langen geraden Straße, die die gesamte Altstadt durchquert und von den Einheimischen «die Straße der hundert Läden» genannt wird. Entlang der Strecke begegnen Sie Adelspalästen, Kirchen und Plätzchen, die die Geschichte der Stadt erzählen.
Besichtigen Sie die Kathedrale San Gerardo, den Stadtpatron, im 18. Jahrhundert wiederaufgebaut, doch mit einer mittelalterlichen Krypta und Rosette. Nebenan bewahrt das Diözesanmuseum liturgische Gewänder und Kunstwerke.
Verstecktes Juwel: die Chiesa di San Michele Arcangelo, eine der ältesten der Stadt, mit mittelalterlichen Fresken hinter späteren Schichten. Sie liegt in einer Gasse der Altstadt, die kaum ein Besucher betritt.
Nachmittag: Die Rolltreppen und die Panoramen
Potenza ist eine der wenigen Städte weltweit mit einem System aus Rolltreppen und städtischen Aufzügen, die die verschiedenen Ebenen der Stadt verbinden. Die mechanisierte Route vom Bahnhof zur Via Pretoria ist ein einzigartiges Erlebnis, mit Panoramafenstern, die sich zum Basento-Tal und zu den umliegenden Bergen öffnen.
Erreichen Sie den Parco di Montereale, die grüne Lunge der Stadt, für einen Spaziergang zwischen Pinien mit Blick ins Tal. Das Museo Archeologico Nazionale della Basilicata im Palazzo Loffredo beherbergt Funde von der Bronzezeit bis zur Magna Graecia, einschließlich der außergewöhnlichen Goldkrone aus Vaglio.
Abend: Das Rione Santa Maria und die Küche
Erkunden Sie das Rione Santa Maria, das älteste Viertel, mit seinen engen Gassen und Steinhäusern. Suchen Sie am Abend eine Trattoria, um Peperoni cruschi zu probieren (getrocknete, frittierte Paprikaschoten, das Symbol der lukanischen Küche), Pasta mit Peperoni cruschi, Caciocavalli und Aglianico del Vulture.
Tag 2: Die Dörfer und die Lukanischen Dolomiten
Vormittag: Castelmezzano und Pietrapertosa
Eine Stunde von Potenza entfernt liegen zwei der spektakulärsten Dörfer Italiens: Castelmezzano und Pietrapertosa, eingebettet in die Lukanischen Dolomiten. Die Steinhäuser klammern sich an dolomitische Felsnadeln, und das Panorama ist atemberaubend. Das Volo dell'Angelo, eine Zipline, die die beiden Dörfer über das Tal hinweg verbindet, ist ein einzigartiges Adrenalinerlebnis.
Beide Dörfer gehören zu den «Borghi più belli d'Italia» und sind vom internationalen Tourismus noch kaum entdeckt.
Nachmittag: Vaglio Basilicata oder Acerenza
Vaglio Basilicata (20 km) beherbergt das archäologische Areal des lukanischen Heiligtums der Göttin Mefitis, ein faszinierender Ort mitten in der Landschaft. Alternativ bietet Acerenza (40 km) eine majestätische normannische Kathedrale und eine perfekt erhaltene mittelalterliche Ortschaft mit Gassen, die auf ein Panorama unendlicher Hügel blicken.
Verstecktes Juwel: die Cripta del Peccato Originale in Matera (1 Std.), genannt die «Sixtinische Kapelle der Höhlenmalerei», mit frühmittelalterlichen Fresken in einer Naturgrotte. Reservierung erforderlich.
Empfohlene Fußrouten
- **Stadtroute** (3 km): Bahnhof – Rolltreppen – Via Pretoria – Kathedrale – Rione Santa Maria – Parco Montereale
- **Route Lukanische Dolomiten** (5 km): Sentiero delle Sette Pietre zwischen Castelmezzano und Pietrapertosa
- **Naturroute** (4 km): Waldwege am Monte Arioso oberhalb von Potenza
Praktische Tipps
- Potenza ist mit dem Zug von Neapel aus erreichbar (2–3 Stunden) und mit dem Auto über die A3
- Für die Dörfer benötigt man ein Auto: der öffentliche Nahverkehr ist spärlich
- Das Klima ist bergig: auch im Sommer sind die Abende frisch
- Das Volo dell'Angelo muss online gebucht werden, besonders am Wochenende
- Potenza ist eine authentische, nicht touristische Stadt: erwarten Sie niedrige Preise und echte Gastfreundschaft
- Peperoni cruschi gibt es nur in der Basilikata: kaufen Sie einen Kranz als Souvenir
Was man unbedingt sehen muss
- Castelmezzano und Pietrapertosa in den Lukanischen Dolomiten
- Der Spaziergang durch die Via Pretoria
- Das Panorama-Rolltreppensystem
- Die Peperoni cruschi und der Aglianico del Vulture
- Das archäologische Museum und die Krone aus Vaglio
Lesen Sie auch
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Was man in Potenza in 2 Tagen sehen sollte?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Dove si trova Was man in Potenza in 2 Tagen sehen sollte?
Was man in Potenza in 2 Tagen sehen sollte si trova in Potenza, Basilikata, Italien.