Der Tosko-Emilianische Apennin und seine leeren Bergdörfer
Nur eine Stunde von überlaufenen Kunststädten entfernt liegt ein Kamm aus Steinbergdörfern, Wanderwegen und langsamer Küche, den fast niemand sucht.
Foto: Jean Janvier (Public domain) — Wikimedia Commons
Alle eilen nach Florenz und Bologna; nur wenige steigen auf den Apennin, der sie trennt. Und doch verbirgt sich gerade hier, entlang des Bergkamms, der stellenweise die zweitausend Meter streift, eines der aufrichtigsten Italien: das der Seitentäler, der Buchen- und Kastanienwälder, der Steinbergdörfer, wo das Leben noch im Rhythmus der Jahreszeit fließt. Eine Bergkette, die nicht nur Verwaltungs-, sondern auch klimatische und kulturelle Grenze zwischen dem kontinentalen und dem mediterranen Europa war.
Der geschützte Park
Ein Großteil dieses Gebiets fällt in den Nationalpark Tosko-Emilianischer Apennin, den die UNESCO als Biosphärenreservat im Rahmen des Programms 'Der Mensch und die Biosphäre' (MaB) anerkannt hat. Es ist eine Garantie für geschützte Landschaften: Höhenweiden, Gletscherseen, alte Buchenwälder, in denen die Anwesenheit des Wolfs zu erahnen ist. Und doch ist die Natur hier, anders als bei den großen Namen des italienischen Tourismus, keine im Vorbeigehen zu fotografierende Kulisse, sondern ein Ort, den man langsam durchqueren muss.
Die Dörfer und die Küche
An Steinbergdörfern mangelt es nicht: von der Garfagnana im Lucchesischen bis zur Lunigiana der Malaspina, bis hin zu den Bergnestern auf der emilianischen Seite findet man Postkartenblicke, aber fast immer ohne Menschenseele. Man wandert entlang eines gut markierten Wegenetzes, besichtigt Burgen und Pfarrkirchen und hält am Tisch vor Gerichten, die vom armen und findigen Berg erzählen: Testaroli mit Pesto, Panigacci, der Dinkel der Garfagnana und der Honig dieser Täler. Oft übernachtet man in Agriturismi zu Preisen aus einer anderen Zeit.
Anreise
Die Anreise ist einfach, verlangt aber Geduld: Der Zug erreicht die Talbahnhöfe und die historischen Pässe wie den Cisa, dann braucht es das Auto und die Lust, sich auf Nebenstraßen zu verlieren. Gerade diese Unbequemlichkeit hält den Overtourism fern. Um auch die wenigen Sommerströme zu umgehen, wählen Sie den Frühling, wenn die Wiesen explodieren, oder den Herbst mit seinen goldenen Kastanienwäldern und den menschenleeren Pfaden.
Es ist der einfachste Beweis, dass die Alternative zum Overtourism oft eine Stunde von dort entfernt liegt, wo sich alle drängen. Es genügt, die Richtung zu ändern, den Blick zum Kamm zu heben und zu akzeptieren, langsam zu gehen.
Verwandte Reiseführer: Die Emilia-Romagna mit dem Zug: Slow-Route entlang der Via Emilia ohne Auto.
Praktische Reiseführer für Como
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Der Tosko-Emilianische Apennin und seine leeren Bergdörfer?
Il periodo consigliato è Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Der Tosko-Emilianische Apennin und seine leeren Bergdörfer è affollata?
Der Tosko-Emilianische Apennin und seine leeren Bergdörfer è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Der Tosko-Emilianische Apennin und seine leeren Bergdörfer?
Der Tosko-Emilianische Apennin und seine leeren Bergdörfer si trova in Tosko-Emilianischer Apennin.
Anfahrt
- 🚆 Nächster Bahnhof: Fosciandora-Ceserana ~10 km Luftlinie
- ✈️ Nächster Flughafen: Aeroporto internazionale Galileo Galilei PSA ~58 km Luftlinie
Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.