Simbruini-Naturpark, Latium, Italien

Runde durch die Monti Simbruini zwischen Buchenwäldern und Hochebenen

Eine Rundwanderung im Naturpark Monti Simbruini, eine Stunde von Rom: hochgelegene Wiesen, Buchenwälder, die Quellen des Aniene und alte Benediktinerklöster. Ein grüner und stiller Berg, ganz nah bei der Hauptstadt und doch fern der Menschenmenge, wo man auf Hochebenen wandert, die wie eine andere Welt scheinen.

Foto di Simbruini-Naturpark, Latium, Italien — Runde durch die Monti Simbruini zwischen Buchenwäldern und Hochebenen

Agordal, Public domain, via Wikimedia Commons

Etwas mehr als eine Fahrstunde von Rom entfernt gibt es einen Berg, den nur wenige Römer wirklich besuchen: die Monti Simbruini. Der Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ungefähr unter den Regen, denn diese Gipfel fangen das Wasser ein und geben es in Quellen, Bächen und üppigen Buchenwäldern zurück. Es ist ein Regionalpark aus grasbewachsenen Hochebenen, dichten Wäldern und Stille, wo selbst an Wochenenden leicht Platz zum Wandern in Einsamkeit zu finden ist. Und doch entspringen hier wichtige Flüsse und haben die Benediktinermönche tiefe Spuren hinterlassen: eine Kombination aus Natur und Geschichte, die eine langsame Rundtour verdient.

Die Route kreist um die Dörfer Filettino, Vallepietra, Subiaco, Jenne und Camerata Nuova, jedes mit eigenen Zugängen zum Berg. Zu den beliebtesten Punkten zählen die Hochebenen von Camposecco und Campaegli, weite Ebenen in großer Höhe, umgeben von Buchenwäldern, wo Pferde und Kühe frei weiden und wo man im Winter mit Fellen unter den Ski Ski fährt. Man berührt die Quellen des Aniene, des Flusses, der später nach Rom hinabfließt, in einer frischen und schattigen Ecke, die auch im Sommer grün bleibt. Die Gipfel wie der Monte Cotento und der Monte Autore bieten Panoramen, die an klaren Tagen vom Apennin bis zum Meer reichen.

Die Klöster

Der historische Teil ist ebenso stark. Oberhalb von Subiaco befinden sich die Benediktinerklöster, insbesondere der Sacro Speco des Heiligen Benedikt, senkrecht auf den Fels gebaut und in jedem Winkel mit Fresken versehen, und das Kloster Santa Scolastica. Es sind Orte, die allein die Reise wert sind und die man als kulturelle Etappe am Anfang oder Ende der Wanderrunde einbauen kann. Nicht weit entfernt, in Vallepietra, liegt das Heiligtum der Santissima Trinità, in den Berg eingelassen, Ziel einer alten volkstümlichen Wallfahrt. In den Simbruini zu wandern bedeutet daher, zwischen Wiesen, Wäldern und diesen außerordentlichen Orten aus Stein und Glauben zu wechseln.

Anreise

Zur Anreise fährt man von Rom auf die Autobahn oder die Staatsstraßen Richtung Subiaco, das das natürliche Tor zum Park ist; von dort steigt man zu den verschiedenen Dörfern und Hochebenen entlang von Bergstraßen auf, die etwas Aufmerksamkeit erfordern, dafür aber ständige Ausblicke schenken. Das Auto ist praktisch unentbehrlich, um die Hochebenen und die Ausgangspunkte der Wege zu erreichen, denn die öffentlichen Verkehrsmittel sind begrenzt. Einmal angekommen, bewegt man sich zu Fuß dem Netz markierter Wege des Parks folgend, das es ermöglicht, Rundwege verschiedener Länge zu bauen, geeignet sowohl für Familien als auch für trainiertere Wanderer.

Wann hinfahren

Die beste Zeit ist der Sommer, insbesondere zwischen Juni und September. In diesen Monaten sind die Hochebenen grün und blühend, die Buchenwälder bieten Schatten und Kühle, auch wenn es in der Stadt erstickt, und die Quellen des Aniene werden zu einem perfekten Ziel zur Abkühlung. Gerade weil sie ein frischer Berg so nah bei Rom sind, sind die Simbruini ideal, um der sommerlichen Schwüle zu entkommen, ohne endlose Kilometer zurückzulegen, und dennoch bleiben sie wenig besucht: wer das Meer sucht, ignoriert diese Ebenen, und so bleiben die Wege ruhig. Im Juni und September vermeidet man zudem auch das kleine Kommen und Gehen der Picknicks des Hochsommers und genießt den Berg in seiner Stille.

Praktische Tipps

Ein praktischer Tipp: in der Höhe wechselt das Wetter rasch, also brich früh auf und trage immer eine Regenjacke und etwas Warmes im Rucksack, auch im Sommer, denn auf den Hochebenen kann sich der Wind erheben und die Temperatur plötzlich fallen. Nutze den Morgen für die Wanderungen und behalte den Nachmittag für die Klöster von Subiaco, die im warmen Licht des späten Tages am besten zur Geltung kommen. Und wenn du die kleinen Berggeschmäcker liebst, halte in den Dörfern an, um Käse und lokale Produkte zu kaufen: sie sind Teil der langsamen und ehrlichen Art, diese Berge zu erleben.

Praktische Reiseführer für Udine

Praktische Informationen

Qual è il periodo migliore per visitare Runde durch die Monti Simbruini zwischen Buchenwäldern und Hochebenen?

Il periodo consigliato è Juni, Juli e September, quando è meno affollata.

Dove si trova Runde durch die Monti Simbruini zwischen Buchenwäldern und Hochebenen?

Runde durch die Monti Simbruini zwischen Buchenwäldern und Hochebenen si trova in Simbruini-Naturpark, Latium, Italien.

Adatto a: Giugno Luglio Settembre

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