Italien

Genug von Santorin? Griechische Inseln mit denselben blauen Kuppeln – und halb so vielen Touristen

Alternativen zu Santorin: kykladische Inseln mit blauen Kuppeln und wenig Trubel, dazu ein Griechenland aus Stein für die Verlängerung.

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Santorin hält seinem Ruf immer noch stand, doch im Juli wird der Aufstieg nach Oia zum Gänsemarsch und den Sonnenuntergang betrachtet man Schulter an Schulter. Wenn du Alternativen zu Santorin mit denselben blauen Kuppeln, kalkweißen Kubushäusern und Gassen suchst, die zum Meer hin abfallen, ist die gute Nachricht: Das „kykladische Modell" gehört nicht einer einzigen Insel – es ist eine Architektursprache, die sich über Dutzende Ägäisfelsen verteilt, viele davon mit einem Bruchteil der Besucher. Hier steht, wohin man fährt – und wie man die Reise um jenes kontinentale Griechenland verlängert, das kaum eine Pauschalreise einschließt.

Die kleineren Inseln

Beginne mit **Folegandros**, 28 Seemeilen südlich von Santorin und doch ein anderer Planet: Die Chora thront auf einer senkrechten Klippe, mit der Kirche der Panagia hoch oben und einem ebenso theatralischen Sonnenuntergang – ohne Reisebusse. Ein Stück weiter bietet **Sifnos** dieselbe Ästhetik, dazu eine der besten Küchen der Kykladen und ein Netz von Wanderwegen zwischen Hunderten von Kapellen. Für echte Einsamkeit gibt es **Sikinos** und **Anafi**: Letztere liegt fast an Santorin, ist aber nahezu menschenleer und hat eine kuriose Fußnote, denn ihre Maurer waren es, die die Ortschaft Anafiotika unter der Akropolis erbauten – nur wenige Schritte vom ältesten Haus Athens entfernt, von dem später die Rede sein wird. Wer weiter östlich ziehen möchte, findet auf **Astypalea** die weiß-blaue Chora mit einem venezianischen Kastell über den Windmühlen; die umständliche Anreise hält die Besucherzahlen niedrig. Ergänze **Milos** mit seinen Kuppeln über Plaka und den vulkanischen Landschaften sowie **Tinos**, wo die Marmordörfer erstaunlich ruhig bleiben. Ein Tipp gilt für alle: Reise in der Nebensaison (Mai–Juni oder September–Oktober), wenn das Meer warm ist, die Fähren leerer und die Preise fair.

Das Festland

Doch die blauen Kuppeln sind nur die halbe Miete. Wer denselben Zauber aus Stein und Meer erleben will, ohne wieder in eine überfüllte Fähre zu steigen, findet auf dem Festland Alternativen, die dem Vergleich standhalten. Am überraschendsten ist Monemvasia: eine gänzlich aus Stein gebaute mittelalterliche Stadt, an einen Felsen im Meer geklebt, vom Festland aus unsichtbar, bis man ihn umrundet. Postkartenkuppeln fehlen, dafür gibt es jenes Gefühl von Inselfestung, das in Santorin unter Souvenirshops begraben liegt.

Der Peloponnes

Bleibt man auf dem Peloponnes, schenkt der tiefe Mani Vathia, eine Traube aus Wehrtürmen im Wind über einem harten, blauen Meer: eine strenge Ästhetik, das Gegenteil von Weiß und Blau – aber mit derselben fotografischen Wucht. Im arkadischen Hinterland ist Dimitsana eine Steinortschaft, die über Schluchten schwebt, mit ihren alten Wassermühlen: perfekt für alle, die Berge und Kühle suchen, wenn die Inseln glühen. Weiter nördlich, am Golf von Korinth, bewahrt Nafpaktos einen kleinen venezianischen Hafen zwischen zwei Türmen – eine intime Alternative zu den Instagram-Häfen von Naoussa auf Paros. Und wer große Natur sucht: Die Vikos-Schlucht im Zagori ist im Verhältnis zur Breite eine der tiefsten der Welt, mit ihren steinernen Bogenbrücken – ein anderes Griechenland, grün und still.

Athen

Fast jede Route läuft ohnehin über Athen, und es wäre schade, die Stadt nur als Umsteigebahnhof zu behandeln. Mitten in Plaka, hinter einer Mauer, liegt das Konaki der Benizelos, das älteste Haus der Stadt, nur wenige Schritte von Anafiotika entfernt. Für eine grüne, archäologische Pause abseits der Kreise gibt es den Park der Akademie Platons, dort, wo der Philosoph lehrte. Für den Sonnenuntergang lässt man den Lykabettos-Trubel liegen und steigt auf den Hügel von Ardittos in Mets, den Aussichtspunkt über dem Panathenäischen Stadion. Und wenn man auf eine Kuppel nicht verzichten will, besitzt das Kloster Kaisariani am Hymettos eine byzantinische Kuppel, die auf einem römischen Tempel ruht – mitten im Grünen.

Es geht nicht darum, Santorin aus Prinzip zu meiden, sondern zu verstehen, dass die blauen Kuppeln, der Stein und das ägäische Meer anderswo mit mehr Raum und mehr Wahrheit zu haben sind. Baue dir eine Route, die eine kleinere Insel mit einigen kontinentalen Stationen abwechselt: Du gibst weniger aus, gehst mehr zu Fuß und kommst mit Fotos zurück, die du nicht schon tausendmal gesehen hast.

Praktische Reiseführer für Udine

Praktische Informationen

Qual è il periodo migliore per visitare Genug von Santorin? Griechische Inseln mit denselben blauen Kuppeln?

Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.

Dove si trova Genug von Santorin? Griechische Inseln mit denselben blauen Kuppeln?

Genug von Santorin? Griechische Inseln mit denselben blauen Kuppeln si trova in Italien.

Adatto a: Aprile Maggio Giugno Settembre Ottobre

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