Monemvasia, die Steinstadt, die sich im Meer verbirgt
Eine byzantinische Festung auf einer Insel des Peloponnes: Monemvasia bleibt unsichtbar, bis man die letzte Kurve nimmt, mitten in steinernen Gassen.
Foto: Katsikas pantelis (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons
Aus der Ferne wirkt es wie ein grauer Fels, losgelöst von der Küste Lakoniens. Dann kommt man näher, überquert die schmale Landzunge, die es mit dem Festland verbindet, und Monemvasia offenbart sein Geheimnis: ein ganzer mittelalterlicher Ort, eingebettet in die Felswand, unsichtbar von der Seite des offenen Meeres. Schon der Name, der an einen "einzigen Zugang" erinnert, sagt alles: Man betritt den Ort durch ein einziges Tor, hinter dem die Autos verschwinden und nur die Schritte auf dem Stein bleiben.
Die Steinstadt
Die Unterstadt ist ein Labyrinth aus engen Gassen, Bögen, ausgetretenen Treppen und honigfarbenen Steinhäusern, die die Jahrhunderte geformt haben, ohne ihren Charakter zu verfremden. Zwischen den Mauern wachsen Kaktusfeigen und Geranien, und überall spürt man die Gegenwart des Meeres, das gegen die venezianischen und byzantinischen Mauern schlägt. Steigt man zur Oberstadt hinauf, die heute größtenteils verlassen ist, wandert man zwischen Ruinen und Zisternen bis zur Kirche Agia Sofia, die über einem Abgrund aus Wind und Blau thront. Dort oben ist oft niemand.
Langsamkeit und Malvasier
Monemvasia ist nicht gänzlich unbekannt, bleibt aber fern von den großen Strömen, die Santorini oder Mykonos belagern. Wer hierherkommt, sucht Langsamkeit: eine Taverne, in der man Fisch und Malvasier bestellt, den Süßwein, der von dieser Festung seinen Namen erhielt und durch ganz Europa reiste. Es lohnt sich, innerhalb der Mauern zu übernachten und den Ort im Morgengrauen oder nach Sonnenuntergang zu erleben, wenn die wenigen Tagesbesucher fort sind und die Gassen zur Stille zurückkehren.
Wann hinfahren
Um den Ort ohne Menschenmassen zu erleben, meidet man am besten Juli und August sowie die Wochenenden im Frühjahr. Der Spätfrühling und der Herbst schenken goldenes Licht, milde Temperaturen und beinahe leere Gassen. Erreichbar ist der Ort mit dem Auto vom südlichen Peloponnes aus und er ist ein guter Ausgangspunkt, um das Innere Lakoniens zu erkunden, das touristisch noch kaum erschlossen ist.
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Anreise
Monemvasia liegt im äußersten Südosten des Peloponnes: Der nächste Flughafen ist Kalamata (etwa zweieinhalb Stunden entfernt), während Athen der besser bediente bleibt. Mit dem Auto erreicht man den Ort von Athen aus in rund vier Stunden über Korinth, Tripoli und Sparta. Es gibt auch KTEL-Busse von Athen und Sparta. Die Festungssiedlung ist verkehrsfrei und wird zu Fuß über die schmale Landzunge betreten, die sie mit dem Festland verbindet.
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Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Monemvasia?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Monemvasia è affollata?
Monemvasia è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Monemvasia?
Monemvasia si trova in Monemvasia (Lakonien, Peloponnes), Griechenland.
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Anfahrt
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Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.