Statt Santorini: Milos, die griechische Farbeninsel ohne die Menschenmengen der berühmten Kykladen
Siebzig Strände aus vielfarbigem Sand, Fischerdörfer und die frühchristlichen Katakomben. Die Insel, auf der die Venus entstand, noch immer ohne Resorts.
Foto: Daquella manera (CC0) — Flickr
Santorin empfängt jährlich zwei Millionen Touristen auf einer Insel mit fünfzehntausend Einwohnern. Die Gassen von Oia sind bei Sonnenuntergang unpassierbar, die Hotelpreise übersteigen die von Paris, und das Erlebnis reduziert sich auf eine Warteschlange für das perfekte Foto. Milos, in den westlichen Kykladen, bietet eine radikale Alternative: eine Vulkaninsel mit über siebzig Stränden, unversehrten Dörfern und einer Geschichte, die von den ersten neolithischen Siedlungen bis zur Entdeckung der Venus von Milo reicht.
Das Erste, was an Milos auffällt, sind die Farben. Nicht alle Strände sind weiß: In Sarakiniko hat der Vulkanfels eine mondartige Landschaft aus windgeformtem weißem Kalkstein geschaffen; in Paleochori ist der Sand rot und schwarz; in Firiplaka sind die Klippen gelb und orange. Jede Bucht ist anders, und viele sind nur mit dem Boot oder zu Fuß erreichbar, was sie selbst im August menschenleer hält.
Plaka, der Hauptort, ist ein kykladisches Dorf, wie man es sich vorstellt: weiße Häuser mit blauen Türen, Bougainvilleen, die über die Mauern quellen, Gassen, in denen man schweigend geht. Anders als in Oia sind die Bars hier voller Griechen, die Restaurants servieren großzügige Portionen zu fairen Preisen und den Sonnenuntergang schaut man vom mittelalterlichen Kastro aus, ohne um einen Platz kämpfen zu müssen.
Klima ist das meistfotografierte Dorf von Milos: eine Reihe von Syrmata — den traditionellen, in den Fels gehauenen Bootshäusern — in kräftigen Farben, die sich im Wasser spiegeln. Es ist ein noch aktives Fischerdorf, keine Instagram-Kulisse.
Die frühchristlichen Katakomben von Milos sind die einzigen in Griechenland und gehören zu den ältesten des Mittelmeerraums: in den Fels gehauene Gänge, in denen man noch die Grabnischen erkennt. Ein Ort der Stille und Geschichte, der im Kontrast zur heiteren Badestimmung der Insel steht.
Milos erreicht man mit der Fähre von Athen (3–4 Stunden mit dem Tragflügelboot) oder mit Inlandsflügen. Die Insel hat ein begrenztes Busnetz, ein Mietwagen oder Roller ist daher empfehlenswert. Die Unterkünfte reichen vom Campingplatz bis zur Villa mit Pool, doch am besten sind die kleinen Pensionen in den Dörfern. Essen ist ein Genuss: Pitaroudia (Tomatenpuffer), Saganaki aus dem Ofen, gegrillter Oktopus und der lokale Käse — alles begleitet vom Wein der Kykladen.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Statt Santorini?
Il periodo consigliato è Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Statt Santorini è affollata?
Statt Santorini è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Statt Santorini?
Statt Santorini si trova in Milos, Kykladen, Griechenland.
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