Die Parenzana: mit dem Rad auf einer Geisterbahn zwischen Italien, Slowenien und Kroatien
Die ehemalige Bahnlinie Triest–Poreč ist heute ein 130 km langer Radweg durch drei Nationen, zwischen istrischen Weinbergen und mittelalterlichen Dörfern ohne Touristen.
Die Parenzana war eine Schmalspurbahn, die Triest mit Poreč in Istrien verband und eine Landschaft aus Hügeln, Weinbergen und thronenden Dörfern durchquerte. 1935 geschlossen, wurde ihre Trasse in einen Radweg umgewandelt, der drei Nationen – Italien, Slowenien und Kroatien – durchquert und einer sanften, panoramischen Route abseits des Verkehrs folgt.
Man startet in Triest und nach wenigen Kilometern gelangt man nach Slowenien, in die Gegend von Koper. Die Trasse folgt den Höhenlinien der alten Bahn, mit nie zu starken Steigungen und in den Fels gehauenen Tunneln, die an heißen Tagen für Kühle sorgen. Die Landschaft ist die des inneren Istriens: rote Erde, Olivenbäume, Trockenmauern, kleine Steindörfer, in denen die Zeit stillzustehen scheint.
Der slowenische Abschnitt ist der am besten gepflegte: glatter Asphalt, klare Beschilderung, Rastplätze mit Brunnen. Man durchquert Koper, Izola und steigt dann ins Landesinnere hinauf, wobei man Dörfer wie Grisignana berührt, das hoch auf einem Felsvorsprung mit Blick auf die Hügel thront. Hier existiert Tourismus, aber er ist diskret: ein paar Agriturismi, eine Osteria, ein Winzer, der Malvasia vor der Haustür verkauft.
Jenseits der kroatischen Grenze wird die Strecke abenteuerlicher. Der Belag wechselt zwischen Asphalt und Schotter, die Beschilderung wird sporadisch, aber die Landschaft entschädigt für jedes Ungemach. Man steigt nach Poreč über bewaldete Täler und Lavendelfelder ab, mit dem Meer, das zwischen den Hügeln erscheint und wieder verschwindet. Die Ankunft in Poreč mit seinem byzantinischen historischen Zentrum an der Adria ist die endgültige Belohnung.
Die komplette Strecke beträgt etwa 130 km und ist bequem in 2 bis 3 Tagen zu schaffen. Es gibt viele Varianten: Man kann von Muggia statt von Triest starten, Abstecher zur Küste hinzufügen, länger in den Dörfern des Inneren verweilen. Die beste Zeit ist Mai bis Juni oder September, wenn die Hitze nicht übermäßig ist und die Farben Istriens am kräftigsten sind.
Die Parenzana ist die Art Radweg, die deine Vorstellung von Grenze verändert: Beim Radeln merkst du nicht, dass du von einem Land ins andere fährst, denn die Landschaft ist durchgehend, die Erde ist dieselbe, und die Menschen grüßen dich in derselben Sprache – der von Wein und geteiltem Brot.
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Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Die Parenzana?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Die Parenzana è affollata?
Die Parenzana è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Die Parenzana?
Die Parenzana si trova in Von Triest nach Poreč, Italien-Slowenien-Kroatien.