Griechenland

Statt der Akropolis von Athen: das antike Griechenland ohne die Menge

Eine Alternative zur Akropolis von Athen: antike Stätten, Steindörfer und Ruinen Griechenlands, an denen sich die Antike ohne Warteschlangen und Gedränge erkunden lässt.

Foto di copertina — Statt der Akropolis von Athen: das antike Griechenland ohne die Menge

Foto: ho visto nina volare (CC BY-SA 4.0) — Flickr

Eine Alternative zur Akropolis von Athen in Griechenland zu suchen bedeutet nicht, auf die Antike zu verzichten: Es bedeutet, sie wiederzufinden, ohne die drei Millionen Besucher, die sich jedes Jahr auf den Propyläen stauen. Der Parthenon bleibt der Parthenon, aber drumherum (und weit über den heiligen Hügel hinaus) gibt es Tempel, Stadien, Klöster, die auf römischen Ruinen errichtet wurden, und Steinstädte, in denen man fast allein unterwegs ist. Hier ist eine Route für alle, die die griechische Geschichte atmen wollen, nicht die Menge.

In Athen bleiben

Man kann in Athen bleiben und einfach das Viertel wechseln. Nordwestlich des Zentrums, versteckt in einem Wohngebiet, liegt der archäologische Park der Platonischen Akademie: Hier lehrte der Philosoph, und heute ist es ein großer öffentlicher, kostenloser Park mit sichtbaren Fundamenten und einem kleinen digitalen Museum. Zwar sind wenige Steine geblieben, aber der Gedanke, dort spazieren zu gehen, wo das westliche Denken geboren wurde, entschädigt für den Weg. Für einen Panoramablick von oben ohne Warteschlange dominiert der Ardittos-Hügel in Mets das Panathinaikó-Stadion, jene ganz aus weißem Marmor errichtete Arena der ersten modernen Olympischen Spiele: Man steigt in wenigen Minuten zwischen Pinien hinauf und blickt kostenlos aus der Ferne auf die Akropolis.

Auch in Athen erzählen zwei Etappen die Schichten der Stadt. Am waldigen Hang des Hymettos ist das Kloster Kaisariani ein byzantinisches Juwel, dessen Kuppel auf den Säulen eines römischen Tempels ruht: Quellwasser, Fresken und der Duft der Kräuter des Hymettos, nur eine Viertelstunde mit dem Auto vom Verkehr entfernt. Mitten in Plaka, hinter einer Mauer, überdauert das Konaki der Familie Benizelos, das älteste Haus der Stadt: ein restaurierter osmanischer Innenhof, fast immer menschenleer, nur wenige Schritte von den überlaufenen Souvenirläden entfernt.

Auf dem Peloponnes

Den wirklichen Sprung im Maßstab macht man jedoch auf dem Peloponnes. Wer von einem dorischen Tempel ohne Reisebusse träumt, findet in Nemea die Antwort: drei originale Säulen des Zeus-Tempels, die seit über 2.300 Jahren stehen, ein Stadion mit den ältesten steinernen Startblöcken der Welt und der Zugangstunnel der Athleten, ein Kombiticket für wenige Euro und fast niemand ringsum. Noch weiter südlich zählt das antike Messene zu den am besten erhaltenen griechischen Städten überhaupt: Mauern, Theater, Stadion und Agora in einem grünen Tal, wo man selbst im August allein mit den Ruinen bleiben kann. Diese Ziele finden sich nicht auf unserer Website, aber sie sind die Reise wert.

Von dort schenkt der Peloponnes Steindörfer, in denen die Antike zum Mittelalter wird. Monemvasia ist eine an einen Felsen im Meer gelehnte, befestigte Stadt, vom Festland aus unsichtbar, bis man die Brücke überquert: byzantinische Gassen, Kirchen und keine Autos. An der Südspitze der Mani reiht Vathia seine Turmhäuser aus Stein gegen den Wind auf, in einer kargen, strengen Landschaft, die Jahrhunderte von Familienfehden erzählt. Im Landesinneren Arkadiens blickt Dimitsana mit seinen alten Wassermühlen und einem Freilichtmuseum der Wasserkraft auf die Schluchten des Lousios: griechische Geschichte, geformt aus Arbeit, nicht nur aus Tempeln.

Jenseits des Peloponnes

Auch außerhalb des Peloponnes lebt das antike Griechenland weiter. An der Nordküste des Golfs von Korinth bewahrt Nafpaktos (das antike Naupaktos) einen kreisrunden venezianischen Hafen zwischen zwei Türmen, während sich die Burg den Hügel hinaufzieht: Hier wurde 1571 die Schlacht von Lepanto entschieden. Und wer das Griechenland der Berge sucht, findet in Zagori in Epirus die Vikos-Schlucht, eine der weltweit tiefsten im Verhältnis zu ihrer Breite, überspannt von steinernen Eselsrückenbrücken, die lokale Baumeister über Generationen errichteten.

Ein letzter praktischer Tipp. In der Nähe von Athen schließen die Stätte von Elefsina (Kulturhauptstadt Europas 2023) und der Poseidon-Tempel am Kap Sounion bei Sonnenuntergang den Kreis der attischen Antike ohne das Gedränge des heiligen Hügels.

Wann man reisen sollte

Wann man reist, zählt mehr als das Ziel: April bis Juni und September bis Oktober schenken weiches Licht, blühende oder goldene Täler und halbleere Stätten, während Juli und August auf dem Peloponnes hart zuschlagen, oft ohne einen Faden Schatten. Hut, Wasser, bequeme Schuhe und ein Mietwagen: Mit diesen vier Verbündeten lässt sich das antike Griechenland wirklich in Ruhe entdecken.

Praktische Reiseführer für Como

Praktische Informationen

Qual è il periodo migliore per visitare Statt der Akropolis von Athen?

Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.

Dove si trova Statt der Akropolis von Athen?

Statt der Akropolis von Athen si trova in Griechenland.

Adatto a: Aprile Maggio Giugno Settembre Ottobre

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