San Pietro di Acqui: der achteckige Glockenturm des Alto Monferrato
In Acqui Terme bewahrt eine romanische Basilika einen seltenen achteckigen Glockenturm aus dem 11. Jahrhundert: tausend Jahre Stein im Alto Monferrato.
Foto: Gary Campbell-Hall (CC BY 2.0) — Wikimedia Commons
Nach Acqui Terme kommt man fast immer wegen anderer Dinge: wegen des dampfenden schwefelhaltigen Wassers auf dem Platz, wegen der Weine des Alto Monferrato, wegen eines Thermenaufenthalts. Doch nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt, auf einem stillen Platz, erhebt sich einer der ältesten und am wenigsten gefeierten Bauten des Piemont. Die Einheimischen nennen sie noch San Pietro, obwohl sie heute der Schmerzensmutter geweiht ist. Wenige Besucher suchen sie, und das ist Teil ihres Reizes.
Die Geschichte
Ihre Geschichte reicht weit zurück. Sie entstand im Bereich eines altchristlichen Friedhofs und wurde zwischen dem späten 10. und dem frühen 11. Jahrhundert radikal in romanischen Formen wiederaufgebaut und wurde für eine Zeit lang die Kathedrale der Stadt, bevor die Rolle an Santa Maria Assunta überging. Später wurde sie Klosterkirche eines Benediktinerkonvents, erlebte Jahrhunderte klösterlichen Lebens und schließlich den langsamen Niedergang, bis die Restaurierungen des frühen 20. Jahrhunderts versuchten, ihr die ursprünglichen Linien zurückzugeben.
Der achteckige Glockenturm
Das wirklich beeindruckende Element ist der achteckige Glockenturm, ein für jene ferne Zeit im Piemont seltenes Exemplar, an die südliche Apsis angelehnt und oben durch eine Reihe von Zweifensterbogen geöffnet. Beim Blick auf die Apsis liest man eine archaische, raue Bautechnik: Flusskiesel, wiederverwendete Ziegel, kaum behauene Steine in unregelmäßigen Reihen. Da ist nicht die Perfektion der großen Bauhütten, da ist etwas Rührenderes, die geduldige Arbeit ferner Hände.
Hier findet der Undertourism seinen Sinn. Du wirst keine überfüllten Kassen oder Schlangen vorfinden: Du wirst Stille, alten Stein, das durch die Zweifenster einfallende Licht finden. Es ist ein Ort, den man mit Langsamkeit erleben sollte, vielleicht verbunden mit der Erkundung des Zentrums von Acqui, dem römischen Aquädukt oder einem Halt in einer Weinkellerei.
Wann hingehen
Der Rat ist, in den Zwischensaisons zu kommen, wenn das Klima des Monferrato mild und die Thermalstadt weniger frequentiert ist. Prüfe vor Ort die Öffnungszeiten, die variieren können, und respektiere die Sammlung der Betenden: Sie ist noch eine lebendige Kirche, nicht nur ein Monument.
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Anreise
Die Pfarrkirche liegt in Acqui Terme im Alto Monferrato. Die Stadt hat einen eigenen Bahnhof mit Verbindungen aus Alessandria, Asti, Genua, Ovada und Savona sowie ein angrenzendes Busterminal. Mit dem Auto erreicht man sie über die Hauptstrecken des unteren Piemont und Liguriens; die zuständigen Flughäfen sind Genua Cristoforo Colombo, der nächstgelegene, und Turin Caselle.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare San Pietro di Acqui?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
San Pietro di Acqui è affollata?
San Pietro di Acqui è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova San Pietro di Acqui?
San Pietro di Acqui si trova in Acqui Terme, Piemont, Italien.
Abitanti ai censimenti (fonte ISTAT, serie storica via Wikipedia).
Anfahrt
- 🚆 Nächster Bahnhof: Acqui Terme ~1 km Luftlinie
- ✈️ Nächster Flughafen: Aeroporto Internazionale di Genova - Cristoforo Colombo GOA ~42 km Luftlinie
Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.