Was man in Asti in 2 Tagen sehen kann: mittelalterliche Türme, edle Weine und UNESCO-Welterbe-Hügel
Entdecke, was man in Asti in 2 Tagen sehen kann: mittelalterliche Türme, romanische Krypten, UNESCO-Weinhügel, Palio und versteckte Winkel des Monferrato astigiano.
Foto: Neq00 (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons
Warum Asti in 2 Tagen besuchen
Asti ist die geheime Hauptstadt des piemontesischen Hügellands. Während die Touristen auf Alba und die Langhe zielen, bleibt diese Stadt mit mittelalterlichen Türmen, frühchristlichen Krypten und eleganten Plätzen überraschend wenig besucht. Und doch sind ihre Hügel UNESCO-Welterbe, ihr Palio ist der älteste Italiens und ihre Weine - vom Barbera bis zum Asti Spumante - sind weltberühmt. Zwei Tage erlauben es, Stadt und Hügel mit der richtigen Langsamkeit zu erkunden.
Tag 1: die Stadt der Türme
Vormittag - Piazza San Secondo und der Dom
Startet auf der Piazza San Secondo, dem pulsierenden Herzen der Stadt, wo jeden dritten Sonntag im September der Palio ausgetragen wird. Die Stiftskirche San Secondo im lombardisch-gotischen Stil bewahrt die Reliquien des Stadtpatrons und den Palio selbst, ein karminroter Samtstoff. In den Kellern ist die romanische Krypta ein verborgenes Juwel.
Geht hinauf zur Kathedrale Santa Maria Assunta, dem größten gotischen Bauwerk Piemonts. Das im 18. Jahrhundert vollständig freskierte Innere überrascht durch seinen dekorativen Reichtum. Der originale Terrakottaboden ist in einigen Seitenkapellen sichtbar.
Nachmittag - Türme und mittelalterliches Zentrum
Asti war die "Stadt der hundert Türme" und bewahrt noch etwa ein Dutzend. Der Torre Troyana, 44 Meter hoch, ist besichtigbar und vom Gipfel schweift das Panorama von den Hügeln bis zu den Alpen. Der Torre Rossa römischen Ursprungs ist der älteste und erhebt sich im Hof einer barocken Kirche, was einen faszinierenden Kontrast schafft.
Spaziert entlang des Corso Alfieri, der Wirbelsäule der Stadt, der dem Verlauf des antiken römischen Decumanus folgt. Der Palazzo Alfieri, Geburtshaus des Dichters Vittorio Alfieri, beherbergt ein ihm gewidmetes Museum. Haltet an der Krypta Sant'Anastasio an, einem unterirdischen Raum aus dem 7. Jahrhundert mit skulptierten langobardischen Kapitellen: einer der eindrucksvollsten und weniger bekannten Orte der Stadt.
Abend
Esst Bagna cauda (das astigianische Ritual par excellence, Sauce aus Sardellen, Knoblauch und Öl mit rohem Gemüse), Agnolotti del plin und einen Barbera d'Asti Superiore. Die Trattorien im Viertel Rua di Sotto bieten Authentizität ohne Anspruch.
Tag 2: UNESCO-Hügel und Weinkeller
Vormittag - Weinhügel
Widmet den Vormittag den Hügeln des Monferrato astigiano, Teil des UNESCO-Welterbes "Weinbaulandschaften des Piemont". Nehmt die Straße nach Costigliole d'Asti, ein Dorf, das vom Schloss der Grafen Asinari beherrscht wird, heute Sitz der Universität für Gastronomische Wissenschaften. Die Barbera-Weinberge, die das Dorf umgeben, sind ein perfektes Mosaik aus Grün- und Ockertönen.
Fahrt weiter nach Castagnole delle Lanze oder Canelli, Heimat des Spumante. In Canelli sind die unterirdischen Kathedralen, die historischen im Tuffstein ausgehobenen Keller, in denen der Spumante reift, UNESCO-Welterbe und auf Reservierung besichtigbar. Die Atmosphäre ist eindrucksvoll: endlose Korridore bei konstanter Temperatur, staubige Flaschen und jahrhundertealte Geschichten.
Nachmittag - Verborgene Perlen des Monferrato
Haltet in Moncalvo, der kleinsten Stadt Italiens mit Stadtstatus, die einen Panoramaplatz und die Kirche mit Fresken von Guglielmo Caccia, genannt il Moncalvo, bietet. In der Nähe ist der Sacro Monte di Crea, ebenfalls UNESCO, ein Devotionalpfad zwischen freskierten Kapellen mitten im Wald, weit vom Tourismus entfernt.
Wenn ihr Entspannung bevorzugt, sind die Bäder von Acqui Terme eine halbe Stunde entfernt: die historischen Thermen und die Bollente, ein Brunnen mit 75 Grad heißem Schwefelwasser mitten im Zentrum, sind ein einzigartiges Erlebnis.
Abend
Kehrt nach Asti zurück für einen letzten Aperitif mit Moscato d'Asti und gerösteten Haselnüssen unter den Arkaden der Piazza Alfieri. Kauft Amaretti und Haselnusstorte als gastronomisches Souvenir.
Praktische Tipps
- **Wann hingehen:** September für den Palio und die Weinlese; Mai-Juni für die blühenden Hügel
- **Anreise:** Zug von Turin (35-50 Min.), von Mailand (ca. 1h40)
- **Fortbewegung:** Zentrum zu Fuß; Auto notwendig für die Hügel
- **Weinkeller:** reserviert die Besuche mindestens einen Tag im Voraus
- **Markt:** mittwochs und samstagvormittags auf der Piazza Alfieri und dem Campo del Palio
- **Palio:** dritter Sonntag im September, historischer Umzug am Samstagabend
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Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Was man in Asti in 2 Tagen sehen kann?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.