Was man in Parma in 2 Tagen sehen kann
2-Tage-Route durch Parma: vom Baptisterium zum Teatro Farnese, zwischen Correggio, Parmigiano und Schinken in der Hauptstadt der emilianischen Food Valley.
Foto: Città di Parma (CC BY-SA 2.0) — Wikimedia Commons
Warum Parma in 2 Tagen besuchen
Parma ist eine Stadt, die raffiniert sein kann, ohne zu prahlen. Italienische Kulturhauptstadt 2020+21, Sitz der EFSA und des Parmigiano Reggiano, Wiege von Correggio und Verdi, ist sie eine jener emilianischen Städte, in denen sich Kunst und Essen untrennbar verweben. Das elegante Zentrum, die historischen Werkstätten, die Theater und Museen erzählen Jahrhunderte farnesischer und bourbonischer Herzogszeit. Zwei Tage erlauben es, Kunst und Gastronomie ohne Eile zu erleben.
Tag 1: Kunst und Architektur
Vormittag (9:00 - 13:00)
Beginnt an der **Piazza Duomo**, einem der harmonischsten romanischen Ensembles Italiens. Der **Dom** (Kathedrale Mariä Himmelfahrt) beherbergt in der Kuppel die **Himmelfahrt Correggios** (1526-30): legt euch auf die Bank und schaut nach oben, es ist ein Wirbel von Körpern, der die Decke zu durchbrechen scheint. Zeit: 30 Minuten.
Daneben ist das **Baptisterium** von Benedetto Antelami (1196-1270) ein Achteck aus rosafarbenem Marmor aus Verona: das Innere mit den skulptierten Lünetten und den Fresken ist ein absolutes Meisterwerk des Übergangs von der Romanik zur Gotik (30 Minuten).
Überquert die Strada al Duomo, um zur **Kirche San Giovanni Evangelista** zu gelangen: eine weitere Kuppel Correggios (die Vision des Heiligen Johannes), weniger bekannt, aber ebenso außergewöhnlich. Der benediktinische Kreuzgang und die historische Apotheke vervollständigen den Besuch (45 Minuten).
Nachmittag (15:00 - 18:30)
Widmet den Nachmittag dem **Komplex der Pilotta**: der unvollendete Palast der Farnese, der die **Galleria Nazionale** (Correggio, Parmigianino, Canova, Leonardo - 1,5 Stunden) und das **Teatro Farnese** (1618, komplett aus Holz, nach dem Krieg rekonstruiert: 20 Minuten zum Bewundern) beherbergt.
Wenn ihr die Pilotta verlasst, durchquert den **Parco Ducale** (den "Garten" Parmas, im französischen Stil angelegt) für einen entspannenden Spaziergang bis zum **Palazzo Ducale** (30 Minuten). Kehrt ins Zentrum zurück über die Via D'Azeglio und Via Farini, die Einkaufsstraßen.
Abend
Aperitif auf der **Piazza Garibaldi** (das Wohnzimmer Parmas). Abendessen: Tortelli d'erbetta (mit Ricotta und Kräutern gefüllte Pasta), Anolini in Brühe, Eselschmorbraten mit Polenta. Begleitet von Lambrusco oder Malvasia der Colli di Parma.
Tag 2: Essen, Musik und Viertel
Vormittag (9:00 - 12:30)
Widmet den Vormittag dem **Viertel Oltretorrente** (jenseits der Ponte di Mezzo): das historische Volksviertel Parmas mit seinen Gassen, Handwerksläden und dem **Markt der Ghiaia** (überdacht, samstags ist der beste Tag). Kauft hier gereiften Parmigiano Reggiano, handgeschnittenen Parmaschinken, Culatello.
Besucht dann die **Camera di San Paolo** (20 Minuten): ein kleiner Raum, 1519 von Correggio für die Äbtissin Giovanna da Piacenza freskiert, mit einer sehr raffinierten mythologischen Dekoration. Oft übersehen, ist sie eines der verborgenen Juwelen Parmas.
Nachmittag (14:00 - 18:00)
Wenn ihr Musikliebhaber seid, sind das **Geburtshausmuseum von Arturo Toscanini** (Via Rodolfo Tanzi, 30 Minuten) und das **Teatro Regio** (Führung, falls verfügbar, oder Bewunderung von außen und dem Foyer) unverzichtbare Stationen. Parma ist die Stadt der Oper: die Verdi-Tradition lebt in den Logenbrüdern weiter, die immer noch jene auspfeifen, die falsch singen.
Alternativ verlasst die Stadt für einen **Besuch einer Parmigiano-Reggiano-Käserei** (Reservierung erforderlich, 1-1,5 Stunden, Gebiete Langhirano oder Collecchio): ihr werdet die Produktion vom Bruch bis zur Reifung sehen, mit abschließender Verkostung.
Auf dem Rückweg schaut in der **Kartause von Parma** (in Paradigna, 4 km) vorbei: der stendhalsche Komplex ist heute Universitätssitz, aber der Kreuzgang und die Außenanlagen sind besichtigbar.
Abend
Abschiedsdinner: Spalla cotta (eine wenig bekannte Spezialität außerhalb Parmas), Torta fritta mit Wurstwaren, Rosa di Parma (Filet in der Kruste). Domviertel oder Via Farini für die besten Optionen.
Praktische Tipps
- Das Zentrum ist kompakt und flach: alles zu Fuß in 15 Minuten
- Einheitsticket Pilotta (Galerie + Teatro Farnese + Archäologisches Museum): ca. 12 Euro
- Die Käsereien öffnen ihre Besuche in der Regel früh morgens (7:00-9:00): reserviert
- Die Parma Incoming Card bietet Rabatte auf Museen und Restaurants
- Parkplatz: Toschi (Zentrum, Tiefgarage) oder Viale Mariotti (kostenlos)
Nützliche Links
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Was man in Parma in 2 Tagen sehen kann?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September, Oktober e November, quando è meno affollata.
Was man in Parma in 2 Tagen sehen kann è affollata?
Was man in Parma in 2 Tagen sehen kann è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Was man in Parma in 2 Tagen sehen kann?
Was man in Parma in 2 Tagen sehen kann si trova in Parma, Emilia-Romagna, Italien.
Anfahrt
- ✈️ Nächster Flughafen: Aeroparco Pomì ~16 km Luftlinie
Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.