Die zapotekischen Dörfer von Oaxaca: Mezcal, Textilien und Dorffeste
Indigene Märkte, jahrtausendealtes Handwerk, im Hof destillierter Mezcal und wöchentliche Patronatsfeste: Die Dörfer um Oaxaca sind das tiefe Mexiko.
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Oaxaca ist eine der beliebtesten Städte Mexikos — für seine Küche, seine barocken Kirchen, seine Märkte — doch das pulsierende Herz der Region schlägt in den zapotekischen und mixtekischen Dörfern, die die umliegenden Täler übersäen. Jedes Dorf hat eine handwerkliche Spezialität, einen Wochenmarkt und ein Patronatsfest mit Feuerwerk und Blasmusik.
Die Märkte der Täler
An jedem Wochentag hält ein anderes Dorf seinen Markt (Tianguis) ab. Der berühmteste ist der von Tlacolula (sonntags): ein Labyrinth aus Ständen mit Chapulines (gerösteten Heuschrecken), Mole Negro, Textilien, Keramik. Aber auch Ocotlán (freitags), Zaachila (donnerstags) und Etla (mittwochs) sind ebenso lebhaft und weniger von Touristen bevölkert. Die Kirche von Tlacolula besitzt eine Seitenkapelle — die Capilla del Santo Cristo — die zu den Meisterwerken des indigenen mexikanischen Barock zählt.
Das Handwerk
San Martín Tilcajete und San Antonio Arrazola sind die Dörfer der Alebrijes — fantastische, aus Copal-Holz geschnitzte und in psychedelischen Farben bemalte Wesen. Teotitlán del Valle ist das Teppichdorf — von Hand auf Holzwebstühlen gewebt, mit Cochenille, Indigo und Moos gefärbt. San Bartolo Coyotepec ist das Dorf des Barro Negro — schwarze glänzende Keramik, ohne Töpferscheibe geformt. In jedem Fall besucht man die Werkstatt des Handwerkers, nicht einen Laden.
Der Mezcal
Santiago Matatlán ist die «Welthauptstadt des Mezcal». Die handwerklichen Brennereien (Palenques) sind Familienhöfe, in denen die Agave in unterirdischen Öfen gegart, mit einem von einem Pferd gezogenen Steinrad zerkleinert und in Kupfer- oder Tonbrennkolben destilliert wird. Die Verkostung ist ein Ritual: Man gießt den Mezcal in die Handfläche und reibt ihn ein, um seine Aromen zu erfassen, bevor man ihn probiert.
Wie man die Besuche organisiert
Von Oaxaca aus: Colectivos (Sammel-Minibusse) fahren vom Markt Abastos zu allen Dörfern. Die Entfernungen sind kurz — 20 bis 40 Minuten. Oder mit dem Fahrrad zu den näher gelegenen Dörfern (Teotitlán, Tlacolula). Ideale Reisezeit: Oktober bis Dezember (trocken, Día de los Muertos im November, Nacht der Radieschen am 23. Dezember). Die Oaxaqueña-Küche — Mole, Tlayudas, Tasajo, Chapulines — gilt als die beste Mexikos.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Die zapotekischen Dörfer von Oaxaca?
Il periodo consigliato è Oktober, November, Dezember, Januar, Februar e März, quando è meno affollata.
Die zapotekischen Dörfer von Oaxaca è affollata?
Die zapotekischen Dörfer von Oaxaca è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Die zapotekischen Dörfer von Oaxaca?
Die zapotekischen Dörfer von Oaxaca si trova in Täler von Oaxaca, Mexiko.