Was man in Cuneo in 2 Tagen sehen sollte: elegante Arkaden, majestätische Alpen und piemontesische Aromen
Leitfaden zu Cuneo in 2 Tagen: historische Arkaden, riesiger Platz, Alpentäler, piemontesische Gastronomie und versteckte Winkel einer wenig touristischen Stadt.
Foto: Pmk58 (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons
Warum Cuneo in 2 Tagen besuchen
Cuneo ist eine der am meisten unterschätzten Städte des Piemont. Gelegen auf einem Plateau, das sich keilförmig zwischen die Flüsse Stura und Gesso schiebt, mit den Seealpen als beständiger Kulisse, bietet es eine Lebensqualität, die man an jeder Ecke spürt: sehr lange Arkaden, riesige Plätze, eine außergewöhnliche Gastronomie und Alpentäler zum Greifen nah. Zwei Tage sind ideal, um Stadt und Umgebung zu entdecken.
Tag 1: Die Stadt und ihre Arkaden
Vormittag – Piazza Galimberti und das Zentrum
Beginnt an der Piazza Galimberti, einem der größten Plätze Italiens: ein 200-Meter-Rechteck, umgeben von Palästen des 19. Jahrhunderts mit eleganten Arkaden. Am Dienstagvormittag füllt der Markt sie mit Farben und Düften. An klaren Tagen ist die Alpenkulisse hinter den Dächern ein atemberaubendes Schauspiel.
Biegt in die Via Roma unter die Arkaden ein: fast ein Kilometer überdachter Spaziergang mit historischen Läden, Konditoreien und Cafés. Der Palazzo della Torre an der Kreuzung mit der Contrada Mondovì ist ein mittelalterliches Gebäude mit einem quadratischen Turm, der zwischen den Dächern hervorragt.
Nachmittag – Contrada Mondovì und Franziskanerkomplex
Steigt in die Contrada Mondovì hinab, das älteste Viertel der Stadt, mit niedrigen und schmalen mittelalterlichen Arkaden, die sich sehr von denen aus dem 19. Jahrhundert in der Via Roma unterscheiden. Hier atmet man eine fast provenzalische Atmosphäre.
Der Monumentalkomplex San Francesco beherbergt das Museo Civico: eine entweihte gotische Kirche mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert und Sammlungen, die von Archäologie bis zu sakraler Kunst reichen. Der Kreuzgang ist einer der stillsten Winkel der Stadt.
Steigt hinauf zum Viale degli Angeli, der von Linden gesäumten Promenade, die zum Santuario degli Angeli führt, etwa 2 km entfernt. Der Spaziergang ist bei den Cuneesern beliebt und bietet Ausblicke auf die Seealpen.
Abend
Essen unter den Arkaden mit traditionellen Gerichten: Tajarin al Ragù, Ravioli al Plin und Brasato al Barolo. Vergesst nicht die Cuneesi al Rhum, die berühmten Schokoladen, die hier 1923 entstanden, zum Genießen in der Konditorei eurer Wahl.
Tag 2: Alpentäler und versteckte Schätze
Vormittag – Valle Gesso und Terme di Valdieri
Brecht zum Gesso-Tal auf, dem Eingang zum Naturpark der Seealpen. In 40 Autominuten erreicht ihr die Terme Reali di Valdieri, im 19. Jahrhundert von den Savoyern besucht. Die Schwefelquellen entspringen bei 63 Grad und die Berglandschaft ist großartig. Von hier aus starten Wege für jedes Niveau, von einfachen Rundwegen in den Wäldern bis zu Anstiegen zu Bergseen.
Wenn ihr näher an der Stadt bleiben möchtet, bietet der Flusspark Gesso e Stura 40 km Radwege und Pfade entlang der Flüsse, auch zu Fuß vom Zentrum aus erreichbar.
Nachmittag – Borgo San Dalmazzo und versteckte Schätze
Auf dem Rückweg haltet in Borgo San Dalmazzo vor den Toren Cuneos. Die Abtei San Dalmazzo, im 7. Jahrhundert gegründet, ist eine der ältesten religiösen Stätten des Piemont. Das Memoriale della Deportazione erinnert an die 357 Juden, die 1943 hier interniert wurden: ein bewegender und wenig bekannter Ort des Gedenkens.
Zurück in Cuneo sucht die Kirche Santa Croce mit ihrer konkaven Fassade von Francesco Gallo, eines der Meisterwerke des piemontesischen Barocks, versteckt in einer Nebenstraße. Der Mercato Coperto im rationalistischen Stil ist ein weiterer charakteristischer Winkel, um Almkäse und Wurstwaren einzukaufen.
Abend
Schließt mit einem Aperitif auf der Piazza Galimberti bei Sonnenuntergang ab, wenn sich die Alpen rosa färben. Kostet ein Craft-Bier aus einer der zahlreichen Cuneeser Mikrobrauereien, eine überraschende Realität für eine Provinzstadt.
Praktische Tipps
- **Beste Reisezeit:** Mai–Juni und September–Oktober; Winter zum Skifahren in den Tälern
- **Anreise:** Zug aus Turin (rund 1 Std. 20 Min.), Auto über A33 oder A6
- **Fortbewegung:** Zentrum zu Fuß; Auto für die Täler nötig
- **Markt:** Dienstag- und Freitagvormittag auf der Piazza Galimberti
- **Cuneesi al Rhum:** kauft sie in Handwerkskonditoreien, nicht die industriellen
- **Wetter:** kühlere Temperaturen als in der Ebene dank der Höhenlage (534 m)
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Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Was man in Cuneo in 2 Tagen sehen sollte?
Il periodo consigliato è Juni, Juli e September, quando è meno affollata.
Dove si trova Was man in Cuneo in 2 Tagen sehen sollte?
Was man in Cuneo in 2 Tagen sehen sollte si trova in Cuneo, Piemont, Italien.