Ogimachi und die Häuser mit Strohdach: Shirakawa-go vor Sonnenaufgang
Die Gassho-zukuri von Ogimachi erlebt man am besten im Morgengrauen oder im Winter, wenn Schnee die Dächer bedeckt und die Touristen fehlen. Ein Führer durchs Dorf ohne Andrang.
Foto: tsuda (CC BY-SA 4.0) — Flickr
Die Gassho-zukuri-Häuser von Shirakawa-go — der Name bedeutet „zum Gebet gefaltete Hände" und beschreibt die Form der steil geneigten Dächer — sind seit 1995 UNESCO-Welterbe. Das Dorf Ogimachi, die größte der drei Siedlungen, empfängt eineinhalb Millionen Besucher jährlich. Und doch gibt es einen Weg, es ohne die Menge zu erleben: dort zu übernachten.
Abend und Morgengrauen
Die Reisebusse treffen gegen 10 Uhr ein und fahren bis 16 Uhr wieder ab. Wer in einem der zu Minshuku umgewandelten Gassho-zukuri schläft, hat das Dorf am Abend und im Morgengrauen für sich allein. Am frühen Morgen, vor 7 Uhr, erhellt das streifende Sonnenlicht die dunklen Holzfassaden und die Reisfelder rings um das Dorf. Das einzige Geräusch ist das Wasser des Shogawa-Bachs.
Das Leben in einem Gassho-zukuri
Die Häuser haben drei oder vier Stockwerke: Das Erdgeschoss war der Wohnbereich mit der zentralen Feuerstelle (Irori), die Obergeschosse dienten der Seidenraupenzucht. Heute liegen in den Gästezimmern Futons auf Tatami, und das Abendessen wird um den Irori serviert — lokale Gerichte wie Hoba-Miso (auf einem Magnolienblatt gegrillte Miso-Paste) und die Berggemüse Sansai. Die intimste Erfahrung des ländlichen Japans.
Der Aussichtspunkt und die richtige Jahreszeit
Den Panoramapunkt Shiroyama erreicht man in 20 Minuten zu Fuß, er bietet den klassischen Blick von oben auf das Dorf. Im Winter, während der Illuminationsabende (von Mitte Januar bis Mitte Februar, nur mit Reservierung), erzeugen die im Schnee erleuchteten Häuser eine märchenhafte Szenerie. Das Geheimnis liegt aber in einem Besuch an Werktagen im November oder März, wenn der Strom deutlich abnimmt.
Jenseits von Ogimachi
Das nahe Dorf Gokayama — aufgeteilt in Ainokura und Suganuma — hat ähnliche Häuser, empfängt aber nur ein Zehntel der Besucher. Ainokura, mit seinen 20 noch bewohnten Gassho-zukuri, ist die stille Fassung dessen, was Ogimachi vor dreißig Jahren war.
Anreise
Nohi-Bus ab Takayama (50 Min.) oder Kanazawa (75 Min.). Es gibt keinen Bahnhof. Das Minshuku sollte frühzeitig reserviert werden, besonders für die winterlichen Illuminationen.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Ogimachi und die Häuser mit Strohdach?
Il periodo consigliato è Januar, Februar, März e November, quando è meno affollata.
Ogimachi und die Häuser mit Strohdach è affollata?
Ogimachi und die Häuser mit Strohdach è una meta poco affollata rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Ogimachi und die Häuser mit Strohdach?
Ogimachi und die Häuser mit Strohdach si trova in Ogimachi, Gifu, Japan.