Statt Tokio: Takayama, die Holzstadt in den japanischen Alpen
Kaufmannshäuser aus dunklem Holz, Morgenmärkte und handwerklicher Sake am Fuß der Nordalpen. Das ländliche Japan, das Tokio vergessen hat.
Foto: Francesco_G (CC BY-SA 4.0) — Flickr
Takayama liegt versteckt in den japanischen Alpen, in der Präfektur Gifu, und schon die Anreise erklärt, warum die Stadt authentisch geblieben ist: Man braucht drei Stunden Zug von Nagoya durch die Berge, und die Fahrt selbst – durch Schluchten, Zedernwälder und isolierte Dörfer – ist bereits ein Erlebnis.
Das historische Zentrum – Sanmachi Suji – ist eine Abfolge von Kaufmannshäusern aus dunklem Holz aus der Edo-Zeit, mit Fachwerkfassaden und den Ladenschildern der alten Werkstätten, die noch an Ort und Stelle hängen. Hier befinden sich die Sakagura – die Sake-Brauereien –, die dank des reinen Bergwassers und des lokalen Reises einen der besten Sake Japans herstellen. Man kann sie besuchen und verkosten, und das Erlebnis ist informell und ehrlich.
Die Morgenmärkte – Asa-ichi – finden täglich am Fluss Miyagawa und vor dem Takayama Jinya statt: Stände mit Berggemüse, hausgemachtem Miso, eingelegtem Gemüse, Holzhandwerk. Sie sind ab sechs Uhr morgens geöffnet, und wer früh dort ist, erlebt den japanischen Alltag ohne Filter.
Das Takayama Jinya ist das einzige noch erhaltene Regierungsgebäude aus der Edo-Zeit in Japan: ein Komplex aus Holzbauten, in dem die Provinz verwaltet wurde, mit Audienzsälen, Reisspeichern für die Steuerabgaben und gepflegten Gärten. Der Besuch erklärt das feudale Japan besser als jedes Museum.
Das Essen von Takayama ist einzigartig: Das Hida-Rind – das Rindfleisch der Berge – gilt als ebenbürtig mit dem Wagyu aus Kobe und wird hier gegrillt oder als rohes Sushi an den Marktständen serviert. Der Ramen aus Takayama hat eine leichte, klare Brühe, die sich von jener Tokios unterscheidet, und die Mitarashi-Dango – gegrillte Reisbällchen mit Sojasoße – sind der perfekte Snack.
Von Takayama aus erreicht man das Dorf Shirakawa-go – UNESCO-Welterbe, mit den strohgedeckten Häusern in Form gefalteter Hände – in einer Stunde Busfahrt. Der Ausflug ist ein Muss, besonders im Winter, wenn die Dächer schneebedeckt sind und die Häuser abends beleuchtet werden.
Takayama erreicht man von Nagoya in zwei Stunden vierzig mit dem Zug JR Hida (im Japan Rail Pass enthalten), von Tokio via Nagoya in etwa vier Stunden. Die Unterkünfte umfassen Ryokan mit Onsen, Minshuku (Familienpensionen) und Hostels. Die Preise liegen deutlich unter denen Tokios.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Statt Tokio?
Il periodo consigliato è März, April, Mai, Oktober, November e Dezember, quando è meno affollata.
Statt Tokio è affollata?
Statt Tokio è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Statt Tokio?
Statt Tokio si trova in Takayama, Gifu, Japan.
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