Frontino, Stein und Wälder zwischen Carpegna und dem Montefeltro
Frontino, eines der kleinsten Dörfer der Marken, hoch am Apennin zwischen Carpegna und dem Monte Montone gelegen: Stein, Wälder und Stille.
Foto: Toni Pecoraro (Public domain) — Wikimedia Commons
Es gibt Dörfer, die nicht danach verlangen, fotografiert zu werden, und Frontino ist eines davon. An einen Felssporn im Hinterland von Pesaro und Urbino geklammert, zählt es nur wenige Dutzend Einwohner und gehört zu den kleinsten Gemeinden der Marken. Sein Montefeltro ist essentiell: Steinhäuser, die mit dem Fels verschmelzen, eine Hauptstraße, die man in wenigen Minuten durchquert, und über den Dächern die gerundeten Gipfel des Apennins. Hier gibt es weder Schlangen noch Reservierungen in den Restaurants, sondern das konkrete Gefühl, an einem Ort gelandet zu sein, den die Zeit in Ruhe gelassen hat.
Das Dorf
Das Dorf lässt sich langsam zu Fuß erkunden, denn anders geht es nicht. Man wandert durch enge Gassen, tritt an natürliche Aussichtspunkte über dem Tal des Flusses Mutino und erreicht knapp außerhalb der Ortschaft die alte, restaurierte Mühle, die an die bäuerliche Berufung dieser Landschaft erinnert. Es ist eine Landschaft aus Bergkämmen, Eichen und Ginster, in der Ferne beherrscht vom Massiv des Monte Carpegna, einem Berg, den jene lieben, die langsames Radfahren und wenig begangene Pfade schätzen.
In der Umgebung
Frontino ist ein diskreter Ausgangspunkt für alle, die den Montefeltro abseits der beliebtesten Ziele kennenlernen wollen. Von hier aus erreicht man in kurzer Zeit andere kleine Ortschaften der Gegend und die Pfade des Parks von Sasso Simone e Simoncello, wo die Wälder dicht sind und Begegnungen selten. Es ist die Art von Natur, die zum Entschleunigen einlädt: Man wandert, hört dem Wind zu, bleibt zum Schauen stehen.
Wie man es erlebt
Die richtige Art, es zu erleben, ist die respektvolle: im Dorf oder in der Umgebung übernachten, in den wenigen lokalen Osterien essen, bei den Erzeugern des Tals einkaufen. Einen solchen Ort zu besuchen bedeutet auch, ihm zu helfen, lebendig zu bleiben, ohne ihn zu verfälschen. Frontino bietet keine spektakulären Sehenswürdigkeiten: Es bietet das seltene Privileg der Stille, und das gilt es zu hüten.
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Anreise
Man gelangt mit dem Auto ins Hinterland des Montefeltro: Von Norden verlässt man die A14 in Rimini und fährt über San Marino, Mercatino Conca und Carpegna, das nur wenige Minuten vom Dorf entfernt liegt; von Süden nimmt man die Ausfahrt Pesaro und folgt der Staatsstraße 423 ins Landesinnere. Auch von Urbino ist der Ort über Urbania und Sant'Angelo in Vado gut zu erreichen. Die maßgeblichen Flughäfen und Bahnhöfe sind jene der Adriaküste zwischen Rimini und Pesaro.
Praktische Guides für Pesaro
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Frontino?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Frontino è affollata?
Frontino è una meta quasi deserta rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Frontino?
Frontino si trova in Frontino (Pesaro und Urbino), Italien.
Anfahrt
- 🚆 Nächster Bahnhof: Santa Fiora ~28 km Luftlinie
- ✈️ Nächster Flughafen: Aeroporto internazionale Federico Fellini RMI ~37 km Luftlinie
Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.