Đavolja Varoš: die Teufelsstadt und die Erdtürme, die der Zeit trotzen
Đavolja Varoš ist eine Mondlandschaft im Süden Serbiens: 202 von Erosion geformte Erdtürme, rotes Mineralwasser und Legenden, die einem den Atem stocken lassen.
Foto: Cera-photography (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons
Die Landschaft, die es nicht geben dürfte
Im Herzen Südserbiens hat die Erde eine unmögliche Form angenommen. Đavolja Varoš — die Teufelsstadt — ist ein Komplex aus 202 Erdtürmen bis 15 m Höhe, in Millionen Jahren von Erosion geformt, wie die Spitzen einer Naturkathedrale. Jeder Turm mit Steinkappe — härterer Block, der die Erde schützte — erinnert an Feenkamine, Totems oder Geistergestalten.
Beim Dorf Đake in der Gemeinde Kuršumlija in Südserbien. Von Belgrad 4 Std (300 km) über Niš, von Niš 1,5 Std. Kein öffentlicher Verkehr — Auto notwendig.
Die Türme und die Legenden
Zwei Hauptformationen durch Kamm getrennt: östlich (ca. 120 Türme), westlich (ca. 80). Stegepfad in 1,5 Std begehbar. Die Türme wechseln mit dem Licht: bei Sonnenaufgang/-untergang fast marsianisch.
Die Legende: Der Teufel, wütend über eine inzestuöse Hochzeit, versteinerte alle Gäste — die Türme seien die Hochzeitsgäste. Die Einheimischen hören in windigen Nächten die Klagen — die Geologie erklärt dies mit Wind, doch die Teufelsversion ist interessanter.
Die Mineralquellen
Daneben zwei hochmineralisierte Quellen: Đavolja Voda (Teufelswasser, pH 1,5, untrinkbar) und Crveno Vrelo (Rote Quelle mit Eisenablagerungen). Nicht trinken, bewundern.
Kuršumlija und Umgebung
Die Kleinstadt 20 Min entfernt ist logistische Basis. Nicht touristisch, aber mit Unterkünften, kafane und Erbe:
- Kirche des heiligen Nikolaus: gegründet von Stefan Nemanja im 12. Jh., eine der ältesten Kirchen Serbiens.
- Jungfrauenkirche: derselben Zeit, mit Freskenresten.
- Prolom Banja Thermen: 30 Min entfernt, bescheiden aber ausgezeichnetes Wasser.
Was man isst
Südserbien, Land der leskovačka mućkalica (Fleisch-Paprika-Eintopf aus Leskovac). Roštilj (Grill) dominiert: Ćevapi, Pljeskavica (riesiger serbischer Hamburger), Kobasice. Ajvar (rote Paprikacreme) überall.
Lokaler Käse: pirotski kačkavalj, halbharter Schafskäse mit Brot und Rakija. Restaurants in Kuršumlija einfach aber großzügig: 4-8 € pro Mahlzeit. Rakija dieser Zone gehört zum Besten Serbiens.
Wann man hinfahren sollte
Ganzjährig geöffnet, aber Mai bis Oktober am besten. Für Fotolicht früh oder spätnachmittag. Eintritt 300 Dinar (2,50 €). Đavolja Varoš in ein paar Stunden, doch die Anreise ist lang — mit Niš und den Thermen zu 2-3 Tagen Südserbien-Route kombinieren, fern des touristisch Entdeckten.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Đavolja Varoš?
Il periodo consigliato è Mai, Juni, Juli, August, September e Oktober, quando è meno affollata.
Đavolja Varoš è affollata?
Đavolja Varoš è una meta quasi deserta rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Đavolja Varoš?
Đavolja Varoš si trova in Đavolja Varoš, Serbien.