Was man in Sassari in 2 Tagen sehen kann: eine Reise zwischen Traditionen, Architektur und dem verborgenen Sardinien
Entdecke, was du in 2 Tagen in Sassari erleben kannst: von der katalanischen Altstadt zu den Nuraghen, von der Kathedrale San Nicola bis zur Küste der Asinara mit Fußgänger-Routen.
Warum Sassari 2 Tage wert ist
Sassari ist die zweitgrößte Stadt Sardiniens und eine der unterschätztesten Italiens. Reich an einer Geschichte, die pisanische, genuesische, katalanische und piemontesische Einflüsse verwebt, bietet sie eine faszinierende Altstadt, historische Universitäten, lebendige Traditionen und den Zugang zu einem außergewöhnlichen Gebiet, das von den Nuraghen bis zur Küste der Asinara reicht.
Tag 1: die Altstadt und die Traditionen
Vormittag: die Kathedrale und das Zentrum
Beginne bei der Kathedrale San Nicola, dem Dom der Stadt mit einer in Sardinien einzigartigen spanisch-barocken Fassade, die einer romanisch-gotischen Struktur aufgesetzt wurde. Das Innere birgt wertvolle Werke und ein mittelalterliches Holzkruzifix.
Spaziere durch die Altstadt entlang des Corso Vittorio Emanuele II, einer eleganten Baumallee, gesäumt von Palästen aus dem 19. Jahrhundert. Erreiche die Piazza d'Italia, den größten Platz Sardiniens, mit dem klassizistischen Palazzo della Provincia und der Statue Vittorio Emanueles II.
Geheimtipp: das Museo Nazionale Sanna, eines der wichtigsten Sardiniens, mit einer außergewöhnlichen Sammlung nuragischer, phönizischer und römischer Funde, darunter Bronzestatuetten sardischer Krieger aus der Nuraghenzeit.
Nachmittag: die historischen Viertel
Erkunde die historischen Viertel Sassaris: das Quartier San Donato mit seinen Steinhäusern und versteckten Innenhöfen und das Viertel Conce, das alte Viertel der Gerber. Die öffentlichen Brunnen, wie der Brunnen Fontana di Rosello im Spätrenaissance-Stil, gehören zu den schönsten der Insel.
Besuche die Kirche Santa Maria di Betlem mit ihrem Kreuzgang und der romanischen Fassade, Ausgangspunkt der Cavalcata Sarda, des großen Festes der sardischen Traditionen, das im Mai stattfindet.
Geheimtipp: der Mercato civico von Sassari, wo die Stände mit Käse, sardischen Wurstwaren, Pane carasau und traditionellen Süßigkeiten in die gastronomische Kultur der Insel eintauchen lassen.
Abend: der Bummel und die Gastronomie
Der Abend in Sassari spielt sich entlang des Corso und im Universitätsviertel ab. Probiere die Favata (Suppe aus Saubohnen und Speck), die Cordula (geflochtene Lammeingeweide) und die Malloreddus alla campidanese, begleitet von einem Glas Cannonau.
Tag 2: die Nuraghen und die Küste
Vormittag: der Nuraghe Santu Antine
40 Minuten von Sassari entfernt liegt der Nuraghe Santu Antine bei Torralba, einer der größten und besterhaltenen Sardiniens. Der Zentralturm erreicht 17 Meter Höhe, und der Komplex mit seinen drei Seitentürmen ist ein außergewöhnliches Beispiel nuragischer Architektur. Das umliegende Nuraghental zählt Dutzende von Fundstätten.
Geheimtipp: die Kirche Sant'Antioco di Bisarcio, wenige Kilometer entfernt, eine einsame romanische Kathedrale mitten im Land, erbaut aus rotem Vulkangestein. Eines der eindrucksvollsten und am wenigsten besuchten Denkmäler Sardiniens.
Nachmittag: Porto Torres und die Asinara
Erreiche Porto Torres (20 km), den antiken römischen Hafen Turris Libisonis. Die Basilika San Gavino, die größte romanische Kirche Sardiniens, hat zwei einander gegenüberliegende Apsiden und eine Krypta mit römischen Sarkophagen.
Von Porto Torres aus starten die Ausflüge zur Insel Asinara, der ehemaligen Strafkolonie, die in einen Nationalpark umgewandelt wurde. Verlassene Strände, mediterrane Macchia und die weißen Albino-Esel, die der Insel ihren Namen geben, bieten ein Erlebnis unberührter Natur.
Empfohlene Fußwege
- **Monumentale Route** (3 km): Kathedrale - Corso Vittorio Emanuele - Piazza d'Italia - Fontana di Rosello - Santa Maria di Betlem
- **Route der Viertel** (2,5 km): San Donato - Conce - Mercato civico - Universität
- **Küstenroute** (3 km): antikes Porto Torres - Basilika San Gavino - Hafen der Asinara
Praktische Tipps
- Sassari hat einen nahen Flughafen (Alghero-Fertilia, 30 km) mit nationalen und Low-Cost-Flügen
- Für die Nuraghen und die Küste braucht man ein Auto
- Die Asinara besichtigt man mit organisierten Ausflügen per Boot oder Geländewagen (Reservierung erforderlich)
- Die Altstadt ist kompakt und großteils Fußgängerzone
- Sassari ist windig: die Tramontana weht oft, auch im Sommer
- Die Cavalcata Sarda (vorletzter Sonntag im Mai) ist eines der schönsten traditionellen Feste Italiens
Was du unbedingt nicht verpassen solltest
- Die barocke Fassade der Kathedrale San Nicola
- Der Nuraghe Santu Antine
- Die Fontana di Rosello
- Der Ausflug zur Insel Asinara
- Der Mercato civico und die sardischen Aromen
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Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Was man in Sassari in 2 Tagen sehen kann?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Dove si trova Was man in Sassari in 2 Tagen sehen kann?
Was man in Sassari in 2 Tagen sehen kann si trova in Sassari, Sardinien, Italien.