Luang Prabang: die Stadt, in der die Mönche im Morgengrauen gehen und der Mekong langsam fliesst
Vergoldete Tempel, die Mönchsprozession im Morgengrauen, türkisfarbene Wasserfälle und Nachtmärkte: Luang Prabang ist das Südostasien, das sich für die Langsamkeit entschieden hat.
Foto: Shelly Zohar (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons
Luang Prabang ist eine schmale Landzunge zwischen dem Mekong und dem Nam Khan im Norden von Laos. Seit 1995 UNESCO-Welterbe, ist sie eine der wenigen Städte Südostasiens, in der die französische Kolonialarchitektur noch immer mit den vergoldeten buddhistischen Tempeln koexistiert, ohne dass eine die andere überwältigt hätte. Die Stadt hat sich entschieden, nicht zu wachsen: keine Wolkenkratzer, keine internationalen Ketten, kein lautes Nachtleben.
Das Almosen der Mönche
Jeden Morgen um 5:30 Uhr verlassen Hunderte von Mönchen in orangefarbenen Gewändern die Tempel und ziehen in Reihen durch die Strassen der Stadt. Die Einwohner warten kniend mit Körben voller Klebreis. Es ist der Tak Bat, der morgendliche Almosengang, eine Tradition, die in Luang Prabang unversehrt fortlebt. Um sie zu respektieren: keinen Blitz benutzen, Abstand halten, den Weg nicht blockieren.
Die verborgenen Tempel
Der Wat Xieng Thong am Ende der Halbinsel ist der schönste Tempel – das kaskadenförmige Dach reicht fast bis zum Boden, das rückwärtige Mosaik stellt einen Baum des Lebens dar. Doch die am wenigsten besuchten Tempel liegen auf dem Hügel Phousi und in den Seitengassen: der Wat Aham mit seinen Banyanbäumen, der Wat Visounalat mit dem That Makmo (dem «Wassermelonen-Stupa»), der Wat Long Khoun am anderen Ufer des Mekong, nur mit dem Boot erreichbar.
Die Wasserfälle von Kuang Si
30 Kilometer vom Zentrum entfernt sind die Wasserfälle von Kuang Si eine Reihe natürlicher türkisfarbener Becken, die über sechzig Meter in einen Bambuswald hinabstürzen. Das Wasser ist kühl, klar und zum Baden geeignet. Das Auffangzentrum für asiatische Schwarzbären am Eingang wird von Free the Bears betrieben. Früh anreisen – um 8 Uhr bei Öffnung – bedeutet, die Wasserfälle fast für sich allein zu haben.
Luang Prabang leben
Der Nachtmarkt entlang der Sisavangvong Road verkauft Hmong-Textilien, Papierlampen und laotisches Street Food. Zum Abendessen: Das Joma Bakery Cafe ist eine Institution, doch die Restaurants am Nam Khan sind authentischer. Das laotische Baguette (khao jii) mit Pastete ist das schmackhafteste französische Erbe. Ideale Reisezeit: November bis Februar (trocken und kühl). Zu vermeiden: April und Mai (extreme Hitze) und die Regenzeit (Juli bis September). Von Bangkok oder Hanoi aus bestehen Direktflüge.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Luang Prabang?
Il periodo consigliato è November, Dezember, Januar e Februar, quando è meno affollata.
Luang Prabang è affollata?
Luang Prabang è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Luang Prabang?
Luang Prabang si trova in Luang Prabang, Laos.