Wo man in Bosa essen kann: authentische sardische Küche an der Mündung des Temo
Guide, wo man in Bosa essen kann: Meeres- und Landgerichte der sardischen Tradition, Trattorien am Ufer, Malvasia DOC und Tipps, um gut zu sparen.
Foto: fugzu (CC BY 4.0) — Flickr
Wo man in Bosa essen kann
Bosa ist auch nach sardischen Maßstäben ein unterschätztes gastronomisches Ziel. Die Lage zwischen Meer und Land schenkt eine Küche, die fangfrischen Fisch, Fleisch aus dem Landesinneren, Schafskäse und den kostbaren Malvasia-Wein vereint. Die Trattorien sind authentisch, die Preise ehrlich und die Gastfreundschaft ist die eines Sardiniens, das noch nicht vom Massentourismus berührt wurde.
Die Gerichte, die man nicht verpassen sollte
Spezialitäten aus dem Meer
- Aragosta alla bosana (Languste gekocht und mit Öl und Zitrone angemacht)
- Bottarga vom Meeräschenrogen, gerieben über die Pasta
- Fischsuppe aus dem Temo mit Pane carasau
- Seeigel (in der Saison, von Oktober bis April)
- Meeräsche im Ofen mit Kartoffeln und Kirschtomaten
Spezialitäten vom Land
- Porceddu arrosto (Spanferkel am Spieß)
- Malloreddus alla campidanese (kleine sardische Gnocchi mit Salsiccia)
- Culurgiones (Ravioli gefüllt mit Kartoffeln, Pecorino und Minze)
- Pane frattau (Pane carasau mit Sugo, Ei und Pecorino)
- Seadas (frittierte Süßspeise mit Käse und Honig)
Der Malvasia di Bosa DOC
Der symbolträchtige Wein der Stadt ist der Malvasia di Bosa, hergestellt mit einem Reifeverfahren in halbleeren Fässern (flor), das an Sherry erinnert. Das Ergebnis ist ein bernsteinfarbener, komplexer Wein, ideal zu sardischen Süßspeisen oder als Aperitif. Die lokalen Weingüter servieren ihn zu gereiftem Käse.
Wo man im Zentrum essen kann
Trattorien am Ufer
Die Trattorien am Ufer des Temo bieten den Fang des Tages, mit Schlichtheit zubereitet: gegrillt, geschmort oder als Suppe. Die Atmosphäre ist zwanglos, die Tische oft im Freien mit Blick auf den Fluss und die bunten Häuser. Ein vollständiges Mittagessen mit Wein kostet 25-35 Euro.
Osterien in der Altstadt
In den Gassen von Sa Costa und entlang des Corso findet man Osterien, die Gerichte der ländlichen sardischen Tradition servieren. Reichliche Portionen, Zutaten aus der Region und Menüs, die je nach Saison und Fang des Tages wechseln.
Pizzerien und Rosticcerie
Für eine schnelle und günstige Mahlzeit bieten die Pizzerien und Rosticcerie am Corso Pizza al Taglio, Panini mit Porchetta und Arancini. Ideal für ein Mittagessen unter 10 Euro.
In der Umgebung
Agriturismi der Planargia
Im Landesinneren servieren die Agriturismi feste Menüs mit Antipasti, Primo, Braten, Beilagen, Dessert und lokalem Wein für 30-40 Euro. Die Qualität ist außergewöhnlich, und das Erlebnis ist ein Eintauchen in das ländliche Sardinien.
Restaurants in Bosa Marina
Im Sommer servieren die Restaurants am Strand Fisch und Meeresfrüchte mit den Füßen im Sand. Etwas touristischere Atmosphäre, aber der Fisch ist immer fangfrisch.
Tipps zum Sparen
- Mittagessen in der Trattoria: Tagesmenü für 15-20 Euro mit Primo, Secondo und Wasser
- Bottarga und Käse auf dem Markt am Dienstag für ein Picknick am Strand
- Restaurants direkt an der Brücke meiden: touristischer und teurer
- Den Malvasia kauft man direkt bei den Weingütern zu sehr moderaten Preisen
- Frühstück in der Bar mit Cappuccino und Pasticciotto: 3-4 Euro
Entdecke auch
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Wo man in Bosa essen kann?
Il periodo consigliato è Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.