Was man in Perugia in 2 Tagen sehen kann: eine Route zwischen Etruskern, Mittelalter und Schokolade
Guide für 2 Tage in Perugia: der Etruskerbogen, die Fontana Maggiore, die Galleria Nazionale dell'Umbria, das mittelalterliche Viertel und die Schokoladentradition.
Foto: Messer Amanuense Perusino (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons
Warum Perugia in 2 Tagen besuchen
Perugia ist eine Stadt, die sich Schicht für Schicht offenbart, wie eine lebendige archäologische Stätte. Unter den mittelalterlichen Gassen verlaufen etruskische Galerien; über den gotischen Palästen ragen Renaissancetürme. Als umbrische Hauptstadt und weltoffene Universitätsstadt dank der Università per Stranieri überrascht Perugia mit seiner kulturellen Energie, seiner Schokoladentradition und Ausblicken, die bis zum Apennin reichen.
Tag 1: das monumentale Zentrum
Vormittag (3–4 Stunden)
Startet an der Piazza IV Novembre, einem der schönsten mittelalterlichen Plätze Italiens. In der Mitte ist die Fontana Maggiore von Nicola und Giovanni Pisano (1278) ein Meisterwerk gotischer Skulptur mit 50 Reliefs, die die Monate, die freien Künste und die heilige Geschichte erzählen.
Hinter dem Brunnen beherbergt der Palazzo dei Priori die Galleria Nazionale dell'Umbria, das wichtigste Museum der Region. Perugino, Pinturicchio, Piero della Francesca, Beato Angelico: mindestens 1,5 Stunden für die Hauptwerke. Verpasst nicht die Sala dei Notari im Erdgeschoss mit ihren Fresken aus dem 13. Jahrhundert.
Daneben hat die Kathedrale San Lorenzo eine unvollendete Fassade, aber ein überraschendes Inneres: die Kapelle des San Bernardino und der Ehering der Jungfrau (ein Achatstein) sind die Höhepunkte.
- Fontana Maggiore: 20 Minuten
- Galleria Nazionale dell'Umbria: 1,5 Stunden
- Sala dei Notari: 20 Minuten
- Kathedrale San Lorenzo: 30 Minuten
Nachmittag (3 Stunden)
Erreicht den Etruskerbogen (oder Augustusbogen), das monumentale Tor aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., aus Travertinblöcken ohne Mörtel errichtet, 11 Meter hoch. Es ist das eindrucksvollste Zeugnis des alten etruskischen Volkes in Perugia.
Von hier steigt ihr hinab zur Rocca Paolina, der päpstlichen Festung des 16. Jahrhunderts, die über einem ganzen mittelalterlichen Viertel errichtet wurde. Heute durchqueren öffentliche Rolltreppen die unterirdischen Straßen des Borgo Baglioni: Ein Gang durch die begrabenen mittelalterlichen Häuser ist ein einzigartiges Erlebnis.
Verborgenes Juwel: der etruskische Brunnen (Pozzo Sorbello) an der Piazza Danti, 37 Meter tief und 5 Meter breit, im 3. Jahrhundert v. Chr. ausgehoben. Steigt die Metalltreppen bis zum Wasserspiegel hinab: Die etruskische Ingenieurskunst verschlägt einem den Atem.
Abend
Abendessen im Viertel rund um die Via dei Priori. Probiert Strangozzi mit schwarzem Trüffel, Umbricelli alla Norcina oder Torta al Testo mit umbrischen Wurst- und Käsewaren. Dank der Studenten ist Perugia am Abend lebhaft.
Tag 2: verborgene Viertel und Schokolade
Vormittag (3 Stunden)
Erkundet die fünf mittelalterlichen Rioni von Perugia, beginnend mit dem Borgo Bello (Porta San Pietro). Die Basilika San Pietro bewahrt einen der schönsten Intarsienchöre Italiens aus dem 16. Jahrhundert und einen Renaissance-Kreuzgang mit Blick auf das umbrische Tal.
Geht weiter zur Kirche San Domenico, der größten Umbriens, mit einem 23 Meter hohen gotischen Fenster. Daneben erzählt das Museo Archeologico Nazionale dell'Umbria im Kreuzgang von San Domenico die etruskische Zivilisation mit außergewöhnlichen Funden, darunter der Cippus von Perugia.
Verborgenes Juwel: Geht die Via dell'Acquedotto entlang, einen Fußweg, der dem mittelalterlichen Aquädukt zwischen den Dächern folgt. Der Spaziergang dauert 15 Minuten und bietet einzigartige Blicke auf die Stadt und die umliegende Landschaft.
- Basilika San Pietro: 45 Minuten
- San Domenico und Archäologisches Museum: 1 Stunde
- Via dell'Acquedotto: 20 Minuten
Nachmittag (3 Stunden)
Ein Nachmittag im Zeichen der Schokolade: Perugia ist die Stadt der Perugina, die hier 1907 gegründet wurde. Besucht die Casa del Cioccolato Perugina in San Sisto (Bus E, 20 Minuten): Das Museum erzählt die Geschichte der Baci und schließt eine Verkostung ein. Alternativ bieten die Handwerks-Chocolaterien im Zentrum (Augusta Perusia, Sandri seit 1860) außergewöhnliche Pralinen und Schokoladenkuchen.
Zurück im Zentrum steigt zum Giardino Carducci für das abschließende Panorama: das Tibertal, Assisi in der Ferne und der Monte Subasio.
Abend
Der letzte Abend am Corso Vannucci, dem Salon von Perugia, wo der Abendspaziergang ein Ritual ist. Aperitif bei Sandri (historische Konditorei seit 1860 mit Jugendstilinterieur) und Abendessen in einer Trattoria im Zentrum mit gebratener Taube oder geschmortem Wildschwein.
Praktische Tipps
Perugia liegt auf Hügeln: Auf- und Abstiege gehören dazu, aber die Rolltreppen von der Rocca Paolina erleichtern den Zugang zum Zentrum. Parkt an der Piazza Partigiani (unterirdisch, mit den Rolltreppen verbunden). Die MiniMetro verbindet den Bahnhof in 5 Minuten mit dem Zentrum. Assisi ist 25 Minuten mit dem Zug entfernt.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Was man in Perugia in 2 Tagen sehen kann?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Was man in Perugia in 2 Tagen sehen kann è affollata?
Was man in Perugia in 2 Tagen sehen kann è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Was man in Perugia in 2 Tagen sehen kann?
Was man in Perugia in 2 Tagen sehen kann si trova in Perugia, Umbrien, Italien.