Was man in Alghero in 2 Tagen sehen sollte: Route zwischen katalanischen Bastionen und geheimen Buchten
Entdecke, was man in Alghero in 2 Tagen sehen kann: eine Route zu Fuß durch die katalanische Altstadt, die Neptungrotten, versteckte Strände und den Vorort Lido.
Warum Alghero 2 Tage verdient
Alghero ist ein Stück Katalonien, verpflanzt an die Nordwestküste Sardiniens. Die Bastionen mit Blick aufs Meer, die Gassen mit katalanischen Namen, die roten Korallen, verarbeitet von den lokalen Handwerkern: Alles erzählt von fünf Jahrhunderten aragonesischer Herrschaft. Aber jenseits der Altstadt gibt es eine wilde Küste aus Felsklippen und Buchten, die du in zwei Tagen in Ruhe erkunden kannst.
Zur Reiseplanung: dove dormire a Alghero, dove mangiare a Alghero und come arrivare a Alghero.
Tag 1: Altstadt und Bastionen
Vormittag – Katalanische Mauern und Türme
Start am Porta a Mare, dem Haupteingang zur Altstadt. Umrunde den gesamten Umfang der Bastionen am Meer: Torre di Porta Terra, Torre di San Giovanni, Torre dello Sperone. Der Spaziergang über die Bastionen Marco Polo bietet den eindrucksvollsten Ausblick – die Mauern steil über dem Meer mit dem Capo Caccia am Horizont.
Verborgener Schatz: die Kirche San Francesco mit dem Sandsteinkreuzgang aus dem 14. Jahrhundert – klassische Musikkonzerte an Sommerabenden mit perfekter Akustik.
Nachmittag – Katalanische Gassen und Handwerk
Verlier das Zeitgefühl in den Gassen der Altstadt: Via Carlo Alberto, Via Principe Umberto, Via Gilbert Ferrét. Die Werkstätten für roten Korallen (Marongiu seit 1960) sind authentisch – Alghero ist eine der wenigen Städte der Welt, in denen Korallen noch lokal gefischt und verarbeitet werden.
Besuche das MASE (Archäologisches Museum) im Komplex von San Michele, um die nuraghische und katalanische Schichtung der Stadt zu verstehen. Geh danach zum alten Hafen hinunter, um die Boote der Korallenfischer zu beobachten.
Abend – Aperitif auf den Bastionen
Aperitif bei Sonnenuntergang im Bar Mirò auf den Bastionen – das goldene Licht auf dem Meer ist unvergesslich. Abendessen mit Aragosta alla catalana (Symbolgericht der Stadt) in einer der Trattorien in den inneren Gassen, abseits der touristischen Uferpromenade.
Tag 2: Küste und Neptungrotten
Vormittag – Neptungrotten
Erreiche sie mit dem Boot vom Hafen (40 Minuten, von März bis Oktober) oder mit dem Auto bis Capo Caccia und dann hinunter über die Escala del Cabirol – eine Treppe mit 656 in die Klippe gehauenen Stufen. Die Grotten sind spektakulär: Stalaktiten, der innere Salzsee La Marmora, natürliche Lichtspiele.
Verborgener Schatz: Bevor du die Treppe hinabsteigst, mach einen Abstecher zum Leuchtturm von Capo Caccia – der Aussichtspunkt ist menschenleer und der Blick auf Punta Giglio und die Isola Foradada atemberaubend.
Nachmittag – Versteckte Strände
Le Bombarde und Lazzaretto sind die bekanntesten Strände (schön, aber im Sommer überfüllt). Wer Ruhe sucht: der Strand von Mugoni, geschützt vom Pinienwald, oder die Cala Dragunara unterhalb von Capo Caccia, nur über See oder Wanderweg erreichbar (45 Minuten von Porto Conte).
Kulturelle Alternative: der Nuraghe von Palmavera (3 km vom Flughafen entfernt) – nuraghisches Dorf aus dem 15. Jh. v. Chr. mit gut erhaltenen Rundhütten.
Abend – Vorort Lido
Schließe den Tag mit einer Erkundung des Lido di Alghero, der lokalen Strandpromenade, wo die Einwohner am Abend flanieren. Eis bei Pomata und Fischessen in einem der Restaurants am Strand von San Giovanni.
Praktische Tipps
- Tag 1: rund 5 km, alles flach in der Altstadt
- Tag 2: variabel (von 3 km mit dem Boot bis 10 km, wenn du die Escala del Cabirol wanderst)
- Fahrrad- oder Rollerverleih für Tag 2 empfohlen
- Das Kombiticket Grotten + Boot ist am Hafen erhältlich (Zeiten prüfen: abhängig vom Seegang)
- Mai–Juni und September: perfektes Klima, warmes Meer, wenig Andrang
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Was man in Alghero in 2 Tagen sehen sollte?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.