Vardzia, das in den georgischen Fels gehauene Höhlenkloster
Im Süden Georgiens ist Vardzia ein mittelalterliches, in den Tuffstein gehauenes Kloster mit Hunderten von Grotten, die sich an die Flanke des Berges klammern.
Foto: Bernard Gagnon (CC BY 4.0) — Wikimedia Commons
Wenige Dutzend Kilometer von der türkischen Grenze entfernt, in einem vom Fluss Mtkwari gegrabenen Tal, verbirgt die Tuffwand des Berges Eruscheti einen der überraschendsten Orte des Kaukasus. Vardzia ist keine einfache Grotte und kein einzelnes Eremitentum: Es ist ein Höhlenkomplex, der sich auf mehreren Ebenen entfaltet, aus Zellen, Durchgängen, Zisternen, Refektorien und Kapellen besteht, alle direkt in den Fels geschlagen. Er stammt aus dem georgischen Mittelalter und war auch als gut hinter der Bergfassade verborgener Verteidigungsposten gedacht.
Das Herz der Anlage ist die Kirche der Entschlafung, deren Wände Fresken bewahren, die Jahrhunderte und Erdbeben überstanden haben. Beim Durchqueren der halbdunklen Gänge wird einem klar, wie autark diese Gemeinschaft war: Wasserleitungen, Räume zur Weinlagerung, Räume, die für monatelanges Leben ohne Talabstieg konzipiert waren. Das Licht fällt durch die Öffnungen im Fels und rahmt unten das Grün des Tals und den Lauf des Flusses ein.
Verglichen mit bekannteren Zielen des kaukasischen Tourismus bleibt der Andrang hier gering. Man kommt von Achalziche oder von der Kleinstadt Aspindza her, über Straßen, die eine karge und stille Landschaft durchqueren. Es lohnt sich, mindestens einen halben Tag für das Areal einzuplanen, ruhig durch die Ebenen zu steigen und an den Aussichtspunkten zu verweilen. Bring Wasser mit, geeignete Schuhe für unebene Pfade und Respekt für die sakralen Räume, die teilweise noch aktive Kultstätte sind.
Um den wenigen organisierten Gruppen auszuweichen, setze auf den frühen Morgen oder den späten Nachmittag und auf die Übergangsjahreszeiten. Der Frühling schenkt das Tal in Blüte, der Herbst warme Farben und milde Temperaturen; der Sommer ist heißer und voller, der Winter stimmungsvoll, aber streng. In jeder Jahreszeit belohnt Vardzia jene, die mit Langsamkeit und Stille kommen.
Wie man hinkommt
Vardzia liegt im Süden Georgiens, in der Region Samzche-Dschawachetien. Die Bezugsstadt ist Achalziche, von der eine asphaltierte Straße über die Abzweigung von Chertwissi bis zum Areal führt; die Verbindung erfolgt mit dem Auto, dem Taxi oder mit den Marschrutkas (Minibusse). Von den Flughäfen Tiflis oder Kutaissi muss man mehrere Stunden Fahrt ins Landesinnere einplanen.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Vardzia?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Vardzia è affollata?
Vardzia è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Vardzia?
Vardzia si trova in Aspindza, Samzche-Dschawachetien, Georgien.
Empfohlen als Alternative zu
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Anfahrt
- 🚆 Nächster Bahnhof: Canbazlar ~28 km Luftlinie
- ✈️ Nächster Flughafen: Շիրակ Միջազգային Օդանավակայան LWN ~85 km Luftlinie
Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.