Leichtes Trekking: die richtige Ausrüstung, um ohne Ballast zu wandern
Rucksack, Schuhe, Stöcke und wenig mehr. Wie man sich fürs Trekking ausrüstet, ohne ein Vermögen auszugeben und einen ganzen Laden mitzuschleppen.
Foto: skyseeker (CC BY 4.0) — Flickr
Leichtes Trekking ist keine Disziplin für Extremisten: Es ist gesunder Menschenverstand, angewandt auf die Berge. Weniger Gewicht auf den Schultern, mehr Kilometer in den Beinen, mehr Freude beim Gehen. Und es braucht keine teure Ausrüstung: Es braucht die richtige Ausrüstung.
Der Rucksack ist der Ausgangspunkt. Für Tagestouren reichen 20–25 Liter. Für ein mehrtägiges Trekking mit Übernachtung in Hütten 35–40 Liter. Das Leergewicht des Rucksacks sollte unter anderthalb Kilo bleiben: Jedes Gramm des Rucksacks selbst ist totes Gewicht.
Die Schuhe sind die wichtigste Investition. Für nicht-technische Wege und in der guten Jahreszeit haben Trail-Runner die schweren Bergstiefel ersetzt: Sie sind leichter, trocknen schneller und passen sich dem Fuß besser an. Für felsige oder schneebedeckte Wege braucht man knöchelhohe Schuhe mit Vibram-Sohle. In jedem Fall: nie neue Schuhe auf Reise einweihen, bring sie eingelaufen mit.
Wanderstöcke machen einen enormen Unterschied, vor allem beim Abstieg. Sie reduzieren die Belastung der Knie um 25–30 % und verbessern das Gleichgewicht auf unebenem Gelände. Die faltbaren Modelle aus Carbon wiegen weniger als 400 Gramm das Paar und lassen sich in den Rucksack stecken, wenn man sie nicht braucht.
Die Kleidung folgt dem Zwiebelprinzip. Erste Schicht: atmungsaktives Funktionsshirt (kein Baumwollstoff, der nass wird kalt). Zweite Schicht: leichtes Fleece oder Softshell. Dritte Schicht: wasserdichte und atmungsaktive Jacke, auch bei Sonne im Rucksack. In den Bergen ändert sich das Wetter schnell.
Fürs Wasser eine Ein-Liter-Flasche und ein tragbarer Filter oder Wasseraufbereitungstabletten. Entlang der italienischen Wege sind Wasserquellen häufig, aber nicht immer sicher. Ein Sawyer-Filter wiegt 60 Gramm und hält tausende Liter durch.
Das ideale Lunchpaket: Trockenobst, Hartkäse, Vollkornbrot, ein Energieriegel. Kalorienreiche und leicht zu transportierende Nahrung. Vermeide zu aufwendige Sandwiches, die im Rucksack zerfallen.
Minimales Sicherheitsprotokoll: eine Trillerpfeife (in vielen Rucksäcken integriert), eine Rettungsdecke (wiegt 50 Gramm), ein kleines Erste-Hilfe-Set (Pflaster, Desinfektionsmittel, elastische Binde), das geladene Handy mit Offline-Karten. Informiere immer jemanden über die Route, die du gehen willst.
Für Karten ist die App Komoot hervorragend für italienische Wege: Sie zeigt Höhenunterschiede, Zeiten, Wasserstellen und Schwierigkeiten. Lade die Karte offline herunter, bevor du losgehst. Alternativ bleiben die CAI-Karten im Maßstab 1:25000 unschlagbar an Detail und Zuverlässigkeit.
Das Gesamtgewicht des Rucksacks für eine Tageswanderung sollte unter 6–7 kg bleiben, Wasser inbegriffen. Für ein mehrtägiges Trekking mit Hüttenübernachtung unter 10 kg. Wenn du mehr trägst, hast du wahrscheinlich etwas dabei, das du nicht brauchst.
Leichtigkeit ist kein Verzicht: Sie ist Freiheit. Wenn der Rucksack nicht drückt, gehst du mit Freude. Und wenn du mit Freude gehst, bemerkst du den Weg, den Wald, das Licht. Was letztlich der Grund ist, warum du losgezogen bist.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Leichtes Trekking?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Dove si trova Leichtes Trekking?
Leichtes Trekking si trova in Italien.