Loire-Tal, Frankreich

Die Loire à Vélo abseits der Route: die kleineren Schlösser, die niemand mit dem Rad besucht

Jenseits von Chambord und Chenonceau verbirgt die Loire Dutzende Schlösser ohne Warteschlangen und Eintritt. Eine Radtour für alle, die das geheime Frankreich suchen.

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Foto: Andrea Tomasello (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons

Alle kennen die Loire à Vélo, den Radweg entlang der Loire, der die großen Schlösser der französischen Renaissance verbindet. Aber fast alle halten an den üblichen Namen an – Chambord, Chenonceau, Amboise – und radeln zwischen Reisebussen und Warteschlangen an den Kassen. Dabei ist das Loire-Tal von Dutzenden kleinerer Schlösser, Manoirs und historischer Anwesen übersät, die niemand besucht, oft kostenlos, immer menschenleer.

Diese alternative Route folgt dem offiziellen Radweg, weicht aber jedes Mal ab, wenn ein Schild ein vergessenes Schloss anzeigt. Man startet in Blois, einer bereits weniger frequentierten Stadt als Tours, und radelt Richtung Westen am Südufer der Loire. Das erste versteckte Schloss ist Beauregard, wenige Kilometer von Chambord entfernt, aber mit einem Hundertstel der Besucher: 327 historische Porträts, aufgereiht an den Wänden einer atemberaubenden Galerie.

Weiter geht es nach Cheverny, das alle wegen Tim und Struppi kennen (das Schloss Moulinsart ist ihm nachempfunden), aber wenige besuchen den botanischen Park, der es umgibt. Dann weicht man nach Süden aus, in die Sologne, ein Land der Teiche und Wälder, in dem die Schlösser zwischen den Bäumen versteckt sind: Villesavin, Troussay, Fougères-sur-Bièvre. Sie sind klein, intim, bewohnt. Man tritt durchs Tor, klopft an die Tür, der Besitzer führt einen persönlich herum.

Der schönste Abschnitt liegt zwischen Chaumont-sur-Loire und Vouvray, wo der Radweg hoch am Nordufer mit Blick auf die Weinberge und den Fluss verläuft. Hier sind die Schlösser in den Fels gehauen: die Höhlenhäuser des Cher-Tals, die Tuffkeller, in denen der Vouvray im Dunkeln reift. Man radelt, hält an, um zu verkosten, und fährt weiter.

Die komplette Route ist etwa 150 km lang und wird in 3 bis 4 Tagen mit bequemen Etappen zurückgelegt. Man schläft in Chambres d'Hôtes entlang des Weges, isst in den Boulangeries der Dörfer, kauft Ziegenkäse auf den Morgenmärkten. Die beste Zeit ist Mai bis Juni, wenn die Gärten in Blüte stehen und das Licht lang ist.

Die Loire à Vélo abseits der Route ist eine Reise durch Zeit und Raum: Man radelt durch fünf Jahrhunderte französische Geschichte, ohne fast jemandem zu begegnen, mit dem einzigen Rauschen der Räder auf dem Kies und dem Gesang der Vögel in den verlassenen Parks.

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Praktische Informationen

Qual è il periodo migliore per visitare Die Loire à Vélo abseits der Route?

Il periodo consigliato è Mai, Juni e September, quando è meno affollata.

Die Loire à Vélo abseits der Route è affollata?

Die Loire à Vélo abseits der Route è una meta quasi deserta rispetto alle destinazioni più turistiche.

Dove si trova Die Loire à Vélo abseits der Route?

Die Loire à Vélo abseits der Route si trova in Loire-Tal, Frankreich.

Adatto a: Maggio Giugno Settembre

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