Die Marmitte dei Giganti: der geheime Canyon des Metauro bei Fossombrone
Bei Fossombrone in den Marken hat der Fluss Metauro die Marmitte dei Giganti geformt: eine Schlucht aus geglättetem Kalkstein mit türkisfarbenen Becken.
Foto: Toni Pecoraro (Public domain) — Wikimedia Commons
Kurz vor der berühmten Furlo-Schlucht, wo alle langsamer werden, um die steilen Wände zu fotografieren, gibt es einen Ort, den die meisten Reisenden übersehen. Er heißt Marmitte dei Giganti und liegt im Ortsteil San Lazzaro, ein paar Kilometer von Fossombrone entfernt, am Lauf des Metauro. Hier zwängt sich der Fluss in eine schmale, tiefe Schlucht, und Jahrtausende lang hat das Wasser den Fels wie ein geduldiger Meißel bearbeitet.
Der Name
Der Name entstammt einer Legende. Die zylindrischen, vom Strudel gegrabenen Hohlräume, teils mehrere Meter breit, ähneln riesigen Kesseln: Man erzählt, es seien die Kessel gewesen, in denen die Giganten ihr Wild kochten. Die geologische Realität ist nüchterner, aber ebenso faszinierend: Es sind Erosionskessel, entstanden durch Steine und Kies, die von der Strömung in Drehung versetzt wurden und den Kalkstein glatt wie Keramik poliert haben. An manchen Stellen verengt sich die Schlucht auf wenig mehr als einen Meter, und das Wasser nimmt ein überraschendes grün-türkises Licht an.
Der Weg
Gewöhnlich startet man an der Ponte dei Saltelli, auch Ponte di Diocleziano genannt, wo man das Auto bequem abstellt. Von dort begleitet ein Pfad das Ufer, zwischen modellierten Felsen und schattigen Abschnitten. Es ist kein anspruchsvoller Weg, doch Aufmerksamkeit ist gefragt: Die Steine nahe am Wasser sind rutschig, und bei Regen kann der Wasserstand des Flusses schnell steigen. Passendes Schuhwerk und Vorsicht machen den Unterschied.
Das Schutzgebiet
All das gehört zum Naturreservat der Furlo-Schlucht, einem Gebiet aus Felswänden, Wäldern und alten Erinnerungen. Auf den Anhöhen und entlang der Schlucht haben Abteien und Eremitagen überlebt, die mit der alten benediktinischen Klostertradition verbunden sind – diskrete Präsenzen, die zu einem langsamen Schritt einladen. Es ist ein Winkel der Marken, in dem der Massentourismus noch nicht angekommen ist.
Wann hinfahren
Um ihn gut zu besuchen, wählen Sie den Frühling oder frühen Herbst, wenn die Wärme mild ist und der Fluss genug Wasser führt, um die Becken einzufärben. Meiden Sie die Sommerwochenenden und nehmen Sie jeden Abfall mit: Die Zerbrechlichkeit dieser Orte ist Teil ihrer Schönheit.
Anreise
Mit dem Auto kommt man bequem von der A14 an, mit Ausfahrt Fano, und fährt auf der SS3 Flaminia Richtung Fossombrone: Die Marmitte liegen etwas außerhalb des Ortszentrums, im Ortsteil San Lazzaro-Calmazzo, ausgeschildert entlang des Metauro-Tals. Der nächste Bahnhof ist Fano an der Adria-Linie, von dort geht es mit Überlandbussen weiter nach Fossombrone. Der nächste Flughafen ist Ancona-Falconara.
Praktische Reiseführer für Como
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Die Marmitte dei Giganti?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Die Marmitte dei Giganti è affollata?
Die Marmitte dei Giganti è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Die Marmitte dei Giganti?
Die Marmitte dei Giganti si trova in Fossombrone, Marken, Italien.
Abitanti ai censimenti (fonte ISTAT, serie storica via Wikipedia).
Anfahrt
- 🚆 Nächster Bahnhof: Pergola ~16 km Luftlinie
- ✈️ Nächster Flughafen: Aeroporto internazionale Federico Fellini RMI ~39 km Luftlinie
Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.