Santuario della Guardia: zu Fuß über die Kämme des Monte Figogna
Nur wenige Kilometer von Genua entfernt erreicht man die Basilika auf 804 Metern des Monte Figogna zu Fuß durch die windgepeitschten Wälder des Valpolcevera.
Foto: Davide Papalini (CC BY-SA 3.0) — Wikimedia Commons
Über Ceranesi, im Rücken Genuas, erhebt sich der Monte Figogna auf 804 Meter windumtosten Bergkamm. Auf seinem Gipfel steht das Santuario di Nostra Signora della Guardia, eine Basilika mit achteckiger Kuppel, die von weiten Teilen des Valpolcevera aus zu sehen ist. Viele Pilger fahren mit dem Auto bis zum Parkplatz, doch wer zu Fuß hinaufsteigt, entdeckt einen anderen Berg: still, aussichtsreich, überraschend nah an der Stadt und doch vergessen von denen, die zum Meer eilen.
Die Überlieferung
Die lokale Überlieferung erzählt, dass hier, laut einer im Genueser Diözesanarchiv aufbewahrten notariellen Urkunde, die Madonna dem Hirten Benedetto Pareto erschienen sei und ihn gebeten habe, eine Kapelle zu bauen. Aus dieser ersten kleinen Kapelle entstanden im Lauf der Jahrhunderte immer größere Bauten, bis hin zur großen Basilika des 19. Jahrhunderts, die heute den Gipfel krönt. Ohne sich in strittige Datierungen zu verlieren, sei gesagt, dass der Ort seit über fünfhundert Jahren Ziel der Verehrung ist und dass seine Steine von der Mühsal derer erzählen, die die Baustoffe bis dort hinauf trugen.
Die Wanderwege
Das Schöne am Figogna sind jedoch die Wege. Von den Ortsteilen bei San Biagio führen Saumpfade und markierte Wege durch Kastanien, Ginster und Aufschlüsse aus grünem Fels hinauf, wie er für dieses Apenningebirge typisch ist. Beim Wandern öffnen sich Blicke auf den Golf von Genua, den Apennin und, an klaren Tagen, bis zu den Alpen. Der Name des Bergs selbst erinnert daran, dass hier einst "Wache gestanden" wurde – man beobachtete Schiffe und Flotten auf dem Meer.
Wann hinfahren
Geh im Frühling oder Herbst: Der Sommer kann beim Aufstieg schwül und an Pilger-Wochenenden voll sein, während der Winter klare Luft schenkt, aber auch schneidenden Wind. Nimm Wasser, Wanderschuhe und Respekt mit: Es ist ein lebendiger Kultort, kein beliebiger Aussichtspunkt.
Lass das Auto im Tal, wähl einen Weg und erobere dir den Gipfel Schritt für Schritt. Du wirst verschwitzt und schweigend ankommen und verstehen, warum dieser Aufstieg jahrhundertelang als Handlung galt, nicht bloß als Route.
Verwandte Reiseführer: Invece delle Cinque Terre: borghi liguri colorati ma senza la calca.
Anreise
Das Heiligtum liegt auf dem Gipfel des Monte Figogna in der Gemeinde Ceranesi im Hinterland von Genua. Mit dem Auto verlässt man die Autobahn A7 an der Ausfahrt Genova Bolzaneto und fährt auf der Provinzstraße bergauf, mit großzügigen Parkplätzen kurz unterhalb des Vorplatzes. Erreichbar ist es auch mit Linienbussen aus Genua und, für Wanderfreunde, über mehrere Bergpfade, die zum Gipfel hinaufführen. Der zuständige Flughafen ist Genova Cristoforo Colombo.
Praktische Reiseführer für Asti
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Santuario della Guardia?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Santuario della Guardia è affollata?
Santuario della Guardia è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Santuario della Guardia?
Santuario della Guardia si trova in Ceranesi, Ligurien, Italien.
Abitanti ai censimenti (fonte ISTAT, serie storica via Wikipedia).
Anfahrt
- 🚆 Nächster Bahnhof: Genova Pontedecimo ~3 km Luftlinie
- ✈️ Nächster Flughafen: Aeroporto Internazionale di Genova - Cristoforo Colombo GOA ~9 km Luftlinie
Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.