Das Heiligtum auf dem Monte Figogna: zu Fuß zur Guardia hinauf, fern der Menge
804 Meter über Genua liegt die Basilika der Guardia auf dem Monte Figogna: Pilgerweg über alte Höhenpfade, Meerblicke und Stille.
Foto: Bbruno (CC BY-SA 3.0) — Wikimedia Commons
Über dem Hinterland von Genua, auf dem Gipfel des Monte Figogna auf 804 Metern, erhebt sich das Heiligtum Nostra Signora della Guardia in der Gemeinde Ceranesi. Der Name des Berges erinnert an seine alte Rolle als Wachposten: Von hier aus wurden Schiffe und Heere ausgemacht, die auf die Stadt zusteuerten. Heute schenkt derselbe Aussichtspunkt eines der weitesten Panoramen Liguriens, ausgespannt zwischen Golf und ersten Höhenzügen des Apennins.
Geschichte des Heiligtums
Die Tradition verbindet den Ort mit einer Marienerscheinung, die dem Hirten Benedetto Pareto zuteil wurde, nach den Quellen auf 1490 datiert. Von einer ersten bescheidenen Kapelle gelangte man im Lauf der Jahrhunderte zum heutigen großen Bau: Die Basilika wurde zwischen 1868 und 1890 nach einem Entwurf des Architekten Luigi Bisi errichtet und erhielt 1915 den Titel Basilica minor. Sie ist ein von den Genuesen tief empfundenes Wallfahrtsziel und bleibt zugleich überraschend unbekannt für alle, die die Region nur wegen der Cinque Terre oder Portofino besuchen.
Zu Fuß hinaufsteigen
Der schönste Weg dorthin ist nicht das Auto, sondern sind die Pfade. Der italienische Wanderverband weist mehrere markierte Routen aus, die von Pontedecimo, von Praglia, von San Carlo di Cese oder vom Val Varenna heraufsteigen, mit Höhenmetern und Zeiten für mittelfeste Wanderer. Auf den Höhenwegen zu gehen, zwischen Ginstern und Wäldern, verwandelt den Besuch in eine kleine Reise: Man erklimmt den Gipfel Schritt für Schritt, wie einst die Pilger.
Stille auf dem Gipfel
Genau diese Mühe ist der natürliche Filter gegen den Andrang. An Werktagen, außerhalb der großen Marienfeste, sind die Pfade fast leer und der Vorplatz des Heiligtums atmet eine seltene Stille. Auf dem Gipfel finden sich die Kapelle der Erscheinung, ein Rasthaus und das Pilgerhaus für alle, die verweilen möchten.
Steige im Frühling oder Frühherbst hinauf, wenn die Luft klar ist und man das Meer bis zum Horizont sieht. Bring Wasser mit, festes Schuhwerk und Respekt vor einem Ort, der zugleich spirituelles Ziel und natürlicher Balkon auf ein Genua ist, das nur wenige Reisende kennen.
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Anreise
Das Heiligtum Nostra Signora della Guardia liegt auf dem Gipfel des Monte Figogna in der Gemeinde Ceranesi, rund zwanzig Kilometer von Genua entfernt und mit dem Auto bis zu den großen Parkplätzen unterhalb der Erscheinungskapelle erreichbar; das letzte Stück legt man zu Fuß zurück. Zu bestimmten Zeiten wird die Auffahrt von einem Linienbus bedient. Wanderfreunden empfiehlt der italienische Alpenverein mehrere Pilgerwege: einer der bekanntesten ist der ehemalige Seilbahnweg, der von Gaiazza startet.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Das Heiligtum auf dem Monte Figogna?
Il periodo consigliato è April, Mai, Juni, September e Oktober, quando è meno affollata.
Das Heiligtum auf dem Monte Figogna è affollata?
Das Heiligtum auf dem Monte Figogna è una meta molto tranquilla rispetto alle destinazioni più turistiche.
Dove si trova Das Heiligtum auf dem Monte Figogna?
Das Heiligtum auf dem Monte Figogna si trova in Ceranesi (Genua), Ligurien, Italien.
Anfahrt
- 🚆 Nächster Bahnhof: Genova Pontedecimo ~3 km Luftlinie
- ✈️ Nächster Flughafen: Aeroporto Internazionale di Genova - Cristoforo Colombo GOA ~9 km Luftlinie
Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.