Sila-Hochebene, Kalabrien

Radweg der Sila-Parks zwischen den Seen

Auf der Sila-Hochebene in Kalabrien radelt man zwischen riesigen Pinienwäldern und Bergseen in großer Höhe. Ein frisches und waldreiches Kalabrien, das kaum jemand vermutet, fern der überfüllten Strände und von sehr wenigen Radfahrern durchquert.

Foto di Sila-Hochebene, Kalabrien — Radweg der Sila-Parks zwischen den Seen

Foto: Contributore9999 (CC0) — Wikimedia Commons

Kalabrien zu sagen und dabei an die Berge zu denken, wirkt wie ein Widerspruch, und doch ist die Sila eine der faszinierendsten Hochebenen Italiens, eine Welt für sich aus riesigen Pinien, Bergseen und frischer Luft auch im Hochsommer. Während man sich an der Küste unter der Sonne drängt, radelt man hier oben, in großer Höhe, in T-Shirt und leichter Jacke durch tiefe Wälder und Stille, die in einer so maritimen Region unmöglich scheinen. Genau das ist die große Überraschung des Radwegs der Parks: ein grünes, waldreiches und frisches Kalabrien, das nur sehr wenige kennen.

Die Seen der Sila

Das Herz dieser Landschaft sind die Seen der Sila. Zu den bekanntesten zählen der Lago Arvo bei Lorica und der Lago Ampollino, eingebettet zwischen den Wäldern, nur einen Katzensprung voneinander entfernt. Es sind Wasserflächen in großer Höhe, umgeben von dichten Pinienwäldern, mit Panoramastraßen, die ihren Ufern folgen und ständige Ausblicke schenken. Lorica an den Ufern des Arvo ist einer der bequemsten Ausgangspunkte, eingebettet in den Nationalpark der Sila. Von hier radelt man in eine fast alpine Umgebung, zwischen den berühmten Giganten der Sila, den riesigen jahrhundertealten Lariche-Kiefern, die im Reservat aufragen und einem wirklich den Atem verschlagen.

Die Gegend ist Teil des Radwegs der Parks Kalabriens, der Route, die die großen Bergparks der Region verbindet und dabei die Sila durchquert. Der Sila-Abschnitt bewegt sich zwischen Lorica, den beiden Seen und den umliegenden Wäldern, berührt Aussichtspunkte und Lichtungen, in denen es nicht selten ist, die Parkfauna zu beobachten. Es handelt sich um Bergstraßen mit wenig Verkehr, eingebettet ins Grün, wo das vorherrschende Geräusch der Wind in den Kiefern ist.

In großer Höhe

Man muss bedenken, dass wir in großer Höhe sind, und das bedeutet zwei Dinge: dünnere Luft und erhebliche Höhenunterschiede. Die Straßen steigen und fallen dem Verlauf der Hochebene folgend, und um die Seen zu erreichen oder die Pässe zu überqueren, braucht es bereite Beine und eine gute Portion Training. Der Untergrund ist überwiegend asphaltiert auf ruhigen Straßen, aber der Aufwand ist der typische der Berge, mit langen Anstiegen im Wechsel mit schnellen Abfahrten. Die elektrische Unterstützung macht hier den Unterschied für alle, die die Panoramen genießen wollen, ohne zu sehr zu leiden. Wer einen ruhigeren Ansatz bevorzugt, kann sich auf die ebeneren Abschnitte entlang der Seeufer konzentrieren, wo der Höhenunterschied gnädiger wird.

Als Zugang erreicht man die Sila, indem man von den Städten der Küste oder des Binnenlandes wie Cosenza die Straßen hinauffährt, die sich auf die Hochebene hinaufwinden. Lorica und die Orte um die Seen sind ideale Stützpunkte für alle, die in Höhe übernachten und die Strecken direkt in Pedaldistanz haben wollen.

Wann fahren

Die beste Zeit ist der Sommer, von Juni bis September: gerade in den heißen Monaten gibt die Sila ihr Bestes, weil sie Frische und Schatten bietet, wenn der Rest Kalabriens keucht. Während alle ans Meer strömen, bleibt die Hochebene überraschend ruhig, und zwischen den Seen im Hochsommer zu radeln bedeutet ideale Temperaturen und wenig frequentierte Straßen. Im Frühling und Herbst können die Tage in Höhe schon kalt sein, deshalb bleibt das Herz der schönen Jahreszeit das beste Zeitfenster, um das Bergklima zu nutzen.

Praktische Tipps

Ein praktischer Tipp: Auch im Sommer starte nie ohne eine Windjacke und etwas Warmes, denn in Höhe fällt die Temperatur rasch, besonders früh am Morgen und am späten Nachmittag, und Nachmittagsgewitter sind nicht selten. Nutze die Seeufer für eine Pause mit Aussicht, und wenn du Zeit hast, widme eine Wanderung den Giganten der Sila: Sie aus der Nähe zu sehen, das Rad zurücklassend, ist ein Erlebnis, das bleibt. Nimm Wasser und Proviant mit, denn zwischen einem bewohnten Ort und dem nächsten sind die Wälder weit und die Versorgungsmöglichkeiten spärlich.

Praktische Informationen

Qual è il periodo migliore per visitare Radweg der Sila-Parks zwischen den Seen?

Il periodo consigliato è Juni e September, quando è meno affollata.

Dove si trova Radweg der Sila-Parks zwischen den Seen?

Radweg der Sila-Parks zwischen den Seen si trova in Sila-Hochebene, Kalabrien.

Adatto a: Giugno Settembre

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