Orographisch linke Talseite des Aostatals, Italien

Alta Via 1 im Aostatal zwischen den grossen Gletschern

Die Alta Via Nummer 1 verlaeuft am orographisch linken Hang des Aostatals zu Fuessen von Matterhorn, Monte Rosa und Grand Combin. Es ist eine Durchquerung entlang einsamer Huetten und Almen, die die mondaenen Talorte meidet und die grossen Gletscher ohne das Gedraenge der bekannteren Ziele schenkt.

Foto di Orographisch linke Talseite des Aostatals, Italien — Alta Via 1 im Aostatal zwischen den grossen Gletschern

Foto: No machine-readable author provided. Hanno assumed (based on copyright claims). (CC BY-SA 3.0) — Wikimedia Commons

Wenn vom Aostatal die Rede ist, denkt man an Courmayeur, Cervinia, an Skipisten und den Elitetourismus des Talbodens. Doch es gibt ein anderes Aostatal, jenes der Hoehenlagen und der Almen, das man zu Fuss auf der Alta Via Nummer 1 durchwandert, auch bekannt als Alta Via der Riesen. Es ist eine Durchquerung entlang des orographisch linken Talhangs, jener nach Sueden ausgerichteten Seite unterhalb der grossen Berge, die die Grenze zur Schweiz bilden: Matterhorn, Monte Rosa, Grand Combin.

Die Route

Die Route verlaeuft in mehreren Etappen, verbunden durch Huetten, und durchquert von Osten nach Westen oder umgekehrt eine Reihe von Seitentaelern. Man beruehrt das Gebiet des Monte Rosa oberhalb von Gressoney, wo die Walser-Gemeinschaften mit ihren Holzhaeusern leben, wandert am Fusse des Matterhorns durch das Valtournenche, durchquert das Valpelline und die Taeler unterhalb des Grand Combin bis hinunter nach Courmayeur und zum Talschluss mit Blick auf den Mont Blanc. Es ist eine Wanderung im mittleren und hohen Gebirge, mit zu ueberquerenden Paessen, Almen, Alpenseen und langen Strecken in der Hoehe, immer mit den grossen Gletschern im Hintergrund.

Anders als bei den Tageswanderungen rund um die beruehmten Orte erlebt man die Alta Via 1 von Huette zu Huette und von Alm zu Alm, weit weg von den Seilbahnen und den Menschenmassen. Man schlaeft in bewirtschafteten Huetten und in Etappenquartieren in den Doerfern am Talboden, isst die Bergkueche des Aostatals, vom Fontina bis zur Polenta, und wandert stundenlang und trifft dabei vor allem Viehherden, Murmeltiere und andere Wanderer, die wie man selbst zum naechsten Pass unterwegs sind. Es ist ein Erlebnis vollstaendigen Eintauchens, bei dem die Anstrengung durch Ausblicke belohnt wird, die man auf den ueberfuellten Wegen einfach nicht findet.

Wer sie angehen kann

Um sie zu bewaeltigen, braucht man Kondition und Bergerfahrung, denn jede Etappe bringt betraechtliche Hoehenunterschiede und die Ueberquerung hoher Paesse mit sich, gelegentlich mit Restschnee zu Beginn der Saison. Man muss kein Alpinist sein, aber ein Wanderer, der an mehrere aufeinanderfolgende Tage mit Rucksack gewoehnt ist. Man muss die Strecke nicht ganz gehen: Man kann einen Abschnitt waehlen, etwa den rund um den Monte Rosa oder jenen unter dem Matterhorn, und einige Tage wandern, indem man sich ueber die Seitentaeler anschliesst.

Anreise

Der Anlaufpunkt ist Aosta, per Zug und Bus erreichbar. Von dort fahren die Talbusse hinauf nach Gressoney, Valtournenche, Valpelline und Courmayeur und ermoeglichen es, die Start- und Endpunkte der verschiedenen Etappen zu erreichen. Das macht die Alta Via auch abschnittsweise gut machbar: Man steigt ins Tal ab und wechselt mit oeffentlichen Verkehrsmitteln zwischen den Abschnitten.

Wann hingehen

Die richtige Zeit ist der Hochsommer, Juli und August, wenn die Huetten geoeffnet, die Paesse schneefrei und die Almen in vollem Betrieb sind. Es ist das einzige wirklich sichere Zeitfenster, um auf dieser Route in der Hoehe zu wandern. Auch wenn dies die meistbesuchten Monate der Alpen sind, bleibt die Alta Via 1 deutlich ruhiger als die Wege rund um die Touristenorte: Die meisten Besucher konzentrieren sich auf die einfachen, mit der Seilbahn erreichbaren Ausfluege, waehrend die Paesse und die hochgelegenen Almen still bleiben.

Ein praktischer Rat: Reserviere die Huetten fruehzeitig, denn die Schlafplaetze sind begrenzt und fuellen sich in der Hochsaison, und informiere dich stets ueber die Bedingungen des Wegs und der Paesse vor dem Aufbruch, da Restschnee und Wetter die Begehbarkeit einer Etappe veraendern koennen. Reise leicht, aber mit passender Kleidung fuer Kaelte und Regen, denn in der Hoehe schlaegt das Wetter schnell um. Und lass dir Zeit: Die Alta Via 1 ist kein Wettkampf, sondern eine Moeglichkeit, tagelang unter den Riesen der Alpen zu sein, fern vom Laerm des Talbodens.

Praktische Guides

Praktische Informationen

Qual è il periodo migliore per visitare Alta Via 1 im Aostatal zwischen den grossen Gletschern?

Il periodo consigliato è Juli e August, quando è meno affollata.

Dove si trova Alta Via 1 im Aostatal zwischen den grossen Gletschern?

Alta Via 1 im Aostatal zwischen den grossen Gletschern si trova in Orographisch linke Talseite des Aostatals, Italien.

Anfahrt

  • 🚆 Nächster Bahnhof: La Cumbre ~6 km Luftlinie
  • ✈️ Nächster Flughafen: La Base-Fumivalle Airport ~26 km Luftlinie

Punti più vicini in linea d'aria (fonte OpenStreetMap): i tempi reali dipendono dalle strade, spesso di montagna.

Adatto a: Luglio Agosto

Hai qualcosa da aggiungere?

Questo articolo lo scriviamo perché ci crediamo, ma non siamo dappertutto. Se hai visto un errore, se conosci un luogo che ci manca, o se ti va di scriverne uno tu — dicci.

Data sbagliata? Nome scritto male? Un luogo che non esiste? Scrivilo qui — anche una frase basta.

In der Nähe

Weitere Reiseziele

Meno conosciute, dal nostro blog

Una selezione casuale dalle nostre guide meno linkate: quattro mete che non c'entrano con questa pagina, giusto per esplorare.

← Alle Reiseführer

⚖ Confronta (0)