Wo essen in Napoli: Führer zu den authentischen Aromen der Partenopeer-Stadt
Von den Gassen der Quartieri Spagnoli zu den Frittierbuden von Spaccanapoli: wo man in Napoli gut und günstig isst, zwischen Pizza, Frittiertem und historischen Trattorien.
Napoli: die Welthauptstadt des Street Food
Napoli ist nicht nur eine Stadt, in der man gut isst — es ist der Ort, an dem das Straßenessen zur Kunstform erhoben wurde. Hier duftet sonntagvormittags jede Gasse nach Ragù, an jeder Ecke verbirgt sich eine hundertjährige Frittierbude, und die Pizza ist kein Gericht, sondern eine Lebensphilosophie. Für den Besucher der Partenopeer-Stadt kann die Orientierung zwischen den Tausenden gastronomischen Möglichkeiten unmöglich erscheinen — doch mit der richtigen Karte der Viertel und einigen verlässlichen Adressen wird das Essen in Napoli zum unvergesslichsten Erlebnis der Reise.
Die Viertel des Geschmacks
Quartieri Spagnoli und Altstadt
Die Quartieri Spagnoli sind das pulsierende Herz des volkstümlichen Napoli. Hier servieren schildlose Trattorien Pasta mit Kartoffeln und Provola zu Preisen, die jede Studentenmensa neidisch machen würden. Die Via Toledo und die Nebengassen beherbergen Frittierbuden, in denen der Cuoppo (Papiertüte mit gemischten Frittaturen aus Crocchè, Arancini und gebackenem Teiggebäck) wenige Euro kostet und eine vollständige Mahlzeit darstellt.
Spaccanapoli, die gerade Linie, die die Altstadt durchtrennt, ist ein Freilichtmuseum der neapolitanischen Gastronomie. Entlang der Via dei Tribunali reihen sich einige der berühmtesten Pizzerien der Stadt, doch schon in einer Nebengasse findet man ebenso gute Lokale ohne Schlange.
Sanità und Vergini
Das Rione Sanità, noch fern vom Massentourismus, ist das Viertel, in dem die Napoletaner wirklich essen. Die Trattorien servieren traditionelle Gerichte zu ehrlichen Preisen: Genovese (Zwiebelragù), Sartù di riso, Fleischbällchen in Sauce. Die Pasticceria Poppella mit ihrem Fiocco di Neve verdient allein den Spaziergang.
Vomero und Chiaia
Nimmt man die Standseilbahn zum Vomero hinauf, entdeckt man ein bürgerlicheres, aber nicht minder gaumenfreundliches Napoli. Chiaia, entlang der Uferpromenade, bietet Fischrestaurants, in denen man Frittura di paranza oder Spaghetti mit Vongole mit Blick auf den Golf genießt.
Was unbedingt probieren
Die neapolitanische Pizza
Die neapolitanische Pizza DOC folgt strengen Regeln: weicher, an den Rändern aufgeblähter Teig, San-Marzano-Tomate, Büffelmozzarella oder Fior di latte, frisches Basilikum, natives Olivenöl. Margherita und Marinara sind die beiden Grundpfeiler. Unter den historischen Pizzerien serviert Da Michele in der Via Cesare Sersale seit 1870 nur diese beiden Sorten. Sorbillo in der Via dei Tribunali ist eine Institution mit kreativen Varianten. Doch die eigentliche Entdeckung sind die Viertelspizzerien, die nur von Einheimischen frequentiert werden, wo eine Margherita 4-5 Euro kostet.
Frittiertes und Street Food
Der Cuoppo ist der König des neapolitanischen Street Food: eine Papiertüte mit Frittaturen aus dem Meer (Tintenfisch, Garnelen, Sardellen) oder vom Land (Kartoffelkroketten, Arancini, salzige Zeppole, gebackene Polentascheiben). Die Frittierbuden der Via Pignasecca im historischen Markt gehören zu den besten.
Nicht verpassen: die Pizza a portafoglio, in vier gefaltet und im Gehen gegessen, und die Pizza fritta, gefüllt mit Ricotta, Cicoli und Provola.
Traditionelle erste Gänge
Pasta mit Kartoffeln und Provola, das stundenlang gekochte neapolitanische Ragù, die Genovese mit ihrer karamellisierten Zwiebelsauce, Pasta mit Bohnen und Muscheln: Jede Trattoria hat ihre Version, und jede schwört, es sei die beste.
Süßspeisen
Die Sfogliatella (riccia oder frolla), der Babà al rum, die Pastiera zu Ostern, die Struffoli zu Weihnachten. Doch die tägliche Süßspeise ist die Brioche mit Eis, ohne jegliches Schuldgefühl zum Frühstück verzehrt.
Märkte und Läden
Der Mercato di Pignasecca ist der lebhafteste Wochenmarkt im Zentrum: Stände mit frischem Fisch, Gemüse aus den Campi Flegrei, Käse und Wurstwaren. Der Mercato di Poggioreale, weiter außerhalb, ist der Ort, an dem die Gastronomen einkaufen.
Für kampanische Käse (Büffelmozzarella, Provolone del Monaco, Caciocavallo) erhalten die Molkereien der Altstadt tägliche Lieferungen aus der Provinz.
Tipps fürs Budget
- Pizza al taglio und Pizza a portafoglio kosten 1-3 Euro und sind eine Mahlzeit
- Die Trattorien der Quartieri Spagnoli und der Sanità bieten komplette Menüs zu 10-15 Euro
- Der Cuoppo di frittura in den historischen Frittierbuden kostet 3-5 Euro
- Meiden Sie die Restaurants am Lungomare des Borgo Marinari: Touristenpreise, wechselhafte Qualität
- Frühstück an der Bar mit Sfogliatella und Kaffee ist ein Ritual für 2-3 Euro
- Das Leitungswasser in Napoli ist ausgezeichnet (es kommt aus dem Serino), nehmen Sie eine Trinkflasche mit
Übernachten und Sehenswertes
Wenn Sie Ihre Reise nach Napoli planen, konsultieren Sie auch unsere Führer zu Wo übernachten in Napoli, um Unterkünfte in den besten Vierteln zu finden, Was man in Napoli in 2 Tagen sehen sollte für eine komplette Route und Anreise nach Napoli zur Orientierung zwischen Flughafen, Zügen und Fähren.
Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Wo essen in Napoli?
Il periodo consigliato è März, April, Oktober, November, Januar e Februar, quando è meno affollata.
Dove si trova Wo essen in Napoli?
Wo essen in Napoli si trova in Neapel, Kampanien, Italien.