Wo man in Bari essen kann: Wegweiser zur Bareser Küche zwischen Focaccia, Orecchiette und rohem Fisch
Entdecken Sie, wo man in Bari essen kann: Bareser Focaccia, Orecchiette mit Rübstiel, roher Fisch und Hafenmärkte. Ein Führer zu Vierteln, Trattorien und apulischem Streetfood.
Foto: Benjamin Smith (CC BY-SA 4.0) — Wikimedia Commons
Bari: das kulinarische Herz Apuliens
Bari ist eine der großen kulinarischen Überraschungen Süditaliens. Die Hafenstadt an der Adria besitzt eine kraftvolle und identitätsstiftende Kochtradition, die Meer und Land mit außergewöhnlichen Ergebnissen verbindet. Die Bareser Küche ist großzügig, sonnig und tief im Territorium verwurzelt: Hartweizen, natives Olivenöl extra, Gemüse aus dem Hinterland und frischester Fisch sind ihre Säulen.
Anders als viele Touristenstädte hat Bari eine alltägliche und vitale Beziehung zu seiner eigenen Küche bewahrt. Beim Spaziergang durch Bari Vecchia sehen Sie die Frauen, die die Orecchiette auf Holzrahmen vor der Haustür ausbreiten: Das ist keine Folklore für Touristen, das ist der gelebte Alltag.
Die unbedingt zu probierenden Spezialitäten
Die **Orecchiette con le cime di rapa** sind das Symbolgericht: handgemachte frische Pasta mit Rübstiel, Knoblauch, Sardellen und Peperoncino. Die **Bareser Focaccia** ist hoch, weich, belegt mit Kirschtomaten, Oliven und großzügigem Öl: Sie wird zu jeder Tageszeit gegessen.
Der **rohe Fisch** ist eine Institution: Kraken, Seeigel, Garnelen, Miesmuscheln und Austern, roh am Hafen oder in den Fischläden verzehrt. Die **Tiella barese** (Reis, Kartoffeln und Miesmuscheln aus dem Ofen) ist ein tröstliches Gericht. Die frittierten **Panzerotti**, gefüllt mit Mozzarella und Tomate, sind das Streetfood schlechthin.
Bei den Süßspeisen stehen die weihnachtlichen **Cartellate** mit Vincotto und die **Sasanelli** mit Mandeln in der Tradition. Die **Sgagliozze** (frittierte Polentascheiben) und die **Popizze** (Hefeteigkrapfen) sind Marktsnacks.
Die besten Viertel zum Essen
Bari Vecchia
Die Altstadt ist das pulsierende Herz der Bareser Kulinarik. Beim Spaziergang durch die Gassen findet man die Frauen, die Orecchiette formen, die Stände mit frisch gebackener Focaccia, die Friggitorien mit Panzerotti und Sgagliozze. Rund um den Dom und die Basilika San Nicola gibt es zahlreiche authentische Trattorien.
Murat-Viertel
Das Viertel aus dem 19. Jahrhundert zwischen Bahnhof und Uferpromenade beherbergt die elegantesten Restaurants, aber auch hervorragende Trattorien zu mittleren Preisen. Die Via Sparano und die Seitenstraßen bieten historische Konditoreien und Feinkostläden zum Mitnehmen.
Uferpromenade und Hafen
Die Uferpromenade von Bari zählt zu den schönsten Italiens. Im alten Hafenbereich findet man die Fischläden, in denen frischester roher Fisch serviert wird, auf improvisierten Hockern vor dem Tresen.
Trattorien, Osterien und unverzichtbare Adressen
Die echten Bareser Trattorien haben handgeschriebene Speisekarten und wechseln die Gerichte täglich je nach Marktangebot. Der erste Gang sind fast immer Orecchiette in verschiedenen saisonalen Zubereitungen. Der Wein ist ein lokaler Primitivo oder Negroamaro, im Krug serviert.
Die Fischläden mit Verzehrmöglichkeit sind ein einzigartiges Erlebnis: Sie wählen den Fisch am Tresen, er wird sofort roh oder gekocht zubereitet, und Sie essen ihn dort bei einem Glas kaltem Weißwein.
Streetfood und Märkte
Bari hat außergewöhnliches Streetfood. Die **Focaccia** kauft man im Backofen und isst sie im Gehen. Die frittierten **Panzerotti** sind außen knusprig und innen fadenziehend. Die **Sgagliozze** kosten sehr wenig und sind in den Friggitorien von Bari Vecchia zu finden. Die **Popizze** (herzhafte Krapfen) begleiten jeden Spaziergang.
Der **Mercato Coperto** in der Via Ferrara ist ein Labyrinth aus Ständen für Fisch, Obst, Käse und Wurstwaren. Am Samstagvormittag steht der Markt in voller Blüte. Der Fischmarkt am Hafen ist ein Muss für Freunde des rohen Fisches.
Spartipps
Bari gehört zu den Städten Italiens, in denen man am besten für wenig Geld isst. Ein komplettes Mittagessen in einer Trattoria kostet 12–18 Euro. Mit Focaccia und Streetfood kann man für 3–5 Euro speisen. Der lokale Wein ist ausgezeichnet und sehr preiswert.
Meiden Sie die wenigen Touristenrestaurants an der Uferpromenade mit englischen Speisekarten. Bevorzugen Sie die Trattorien in den inneren Gassen von Bari Vecchia und dem Murat-Viertel.
Einzigartige kulinarische Erlebnisse
Beobachten Sie die **Orecchiette-Frauen** in der Strada Arco Basso im Herzen von Bari Vecchia, die die frische Pasta so formen, wie sie es immer getan haben. Probieren Sie den **rohen Fisch** am Hafen, sitzend auf einer Holzkiste mit Blick auf die Fischerboote. Kosten Sie die **Focaccia** frisch aus dem Ofen, noch warm, in einer der historischen Bäckereien des Zentrums.
Nehmen Sie an einem **Fischessen** in einer Viertelstrattoria teil, in der der Tagesfang das Menü bestimmt und der Kellner die Gerichte bringt, ohne dass Sie bestellt haben.
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Praktische Informationen
Qual è il periodo migliore per visitare Wo man in Bari essen kann?
Il periodo consigliato è Dezember, Januar, Februar, März, Juli e August, quando è meno affollata.
Dove si trova Wo man in Bari essen kann?
Wo man in Bari essen kann si trova in Bari, Apulien, Italien.